Kettwiger Weihnachtszauber bietet noch viel Potential

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Der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) bescherte der Gartenstadt ihren ersten „Weihnachtszauber“. Der Weihnachtsmarkt rund um den Bürgermeister-Fiedler-Platz, der in dieser Form seine Premiere feierte, legte einen guten Start hin, hat aber noch jede Menge Potenzial.

„Wir können sicherlich noch hier und da etwas verbessern. Beispielsweise hätte ich mir mehr Kunsthandwerker gewünscht. Da wir mit unseren Vorbereitungen aber erst im Herbst beginnen konnten, war das sehr schwierig. Aber auch das Ambiente mit der Gestaltung der Zelte mit mehr Beleuchtung und Tannenbäumen lässt sich noch optimieren“, sagte Eberhard Kühnle selbstkritisch. Er hat erstmals im Auftrag des HVV die weihnachtliche Budenstadt organisiert und ist nach wie vor von seinem Konzept überzeugt: „Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Aber das ist der richtige Weg, um einen Weihnachtsmarkt in Kettwig zu etablieren.“
Auch der HVV-Vorsitzende Martin Kryl sieht den Kettwiger Weihnachtszauber blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Ich habe überwiegend positive Resonanz gehört. Der Schritt vom Weihnachtsdorf zum zehntägigen Weihnachtszauber war natürlich eine große Umstellung für alle Beteiligten. Das verlangt allen Beteiligten viel Engagement ab. Inwieweit wir diesen Kraftakt auch im nächsten Jahr mit unseren Mitgliedern stemmen können, werden wir bei unserer Nachbetrachtung im Januar besprechen“, so Kryl.

Aber auch Kritik musste sich der Kettwiger Weihnachtszauber gefallen lassen. So wurde vielfach die geringe Zahl an Verkaufsständen bemängelt. „Im Vorfeld wurde eine Erwartungshaltung geweckt, die der Weihnachtszauber nicht erfüllt hat. Das haben uns Besucher gesagt, die von außerhalb extra für den Weihnachtszauber nach Kettwig gekommen waren“, sagte Marianne Ronsieck, die auch in diesem Jahr ihre Holzarbeiten in Kettwig präsentierte.

Eine Premiere feierte der verkaufsoffene Sonntag im Advent. „Wir als Interessengemeinschaft sind vor allem mit der guten Resonanz im Kettwiger Einzelhandel zufrieden. Der Weihnachtszauber hat sich als das Zugpferd erwiesen, das wir uns gewünscht haben. Dennoch ist es bedauerlich, dass einige Geschäftsleute diesen Mehrwert nicht sehen oder nicht sehen wollen“, sagte der KettIN-Vorsitzende Wolfgang Bieger.
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