„Die Mädchen sind unendlich stolz“

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Das U15-Team der DJK Mintard mit den Trainern Julian Robert und Thomas Neumann, Patricia Dinsing, Carolin Jetzki, Riona Liß, Lucie Letmathe, Ikram Buick, Daphne Sanden, Lena Kuschniok, Malena Feldmann, Jelena Elstermeier, Jule Hupe, Melissa Greding und Charlotte Leismann. Foto: privat

Mintarder U15-Mädchen auf Platz 7 bei den Westdeutschen Meisterschaften


Sehr gut präsentiert haben sich Mintards U15-Mädchen bei der Westdeutschen Hallenmeisterschaft in Duisburg-Wedau. Nach zwei aufregenden und anstrengenden Tagen wurde das Team am Sonntag als siebtbestes Hallenteam von ganz NRW geehrt.

Gegen die JSG Recke/Steinfurt, den Westfalenmeister, der von 60 Fans lautstark unterstützt wurde, mussten sich die DJK-Spielerinnen erst an die ungewohnt laute Atmosphäre gewöhnen. Als sie das getan hatten, stand es bereits 2:0 für den Gegner. Nun fanden die Mintarder besser ins Spiel und kamen durch Malena Feldmann und Carolin Jetzki zum Ausgleich. 32 Sekunden vor den Abpfiff fand eine Recke-Stürmerin die Lücke in der Mintarder Defensive und schoss den 3:2 Siegtreffer. Ebenso knapp war es gegen Union Wessum, den Zweiten aus Westfalen. Nach einem frühen Rückstand glich Melissa Greding aus. Nun war Mintard dem Führungstreffer nahe, doch der Ball wollte nicht ins Tor. Spielentscheidend war eine unglückliche Szene: „Uns wurde eine hundertprozentige Torchance genommen, als Malena Feldmann beim Torschuss in Eishockeyart gecheckt wurde. Das haben alle in der Halle so gesehen, nur die beiden Schiedsrichter nicht. Ansonsten haben die Unparteiischen an beiden Tagen einen sehr guten Job gemacht“, resümierte Mintards Trainer Thomas Neumann. Wessum kam zum Sieg, Mintard übernachtete mit zwei Auftaktniederlagen.

Mit Wut im Bauch

Am nächsten Morgen ging es gegen SpVg Hilden weiter. Mit Wut im Bauch spielte die DJK den Gegner förmlich an die Wand, nach 20 Minuten stand es 5:0 für Mintard. Jule Hupe und Melissa Greding trafen doppelt, den fünften Treffer erzielte Ikram Buick. Gegen den 1.FC Köln, der später souveräner Meister wurde, hielten die Mintarderinnen acht Minuten lang ein torloses Remis. Erst nachdem zwei Spielerinnen angeschlagen nicht mehr teilnehmen konnten, kam Köln zum Führungstreffer. Am Ende fehlten die Kraft und der Wille, sich zu wehren. Die Kölnerinnen trafen beim 11:0 nach Belieben.

Patricia als Matchwinnerin

Im abschließenden Platzierungsspiel gegen den TV Kapellen spielten die Mintarderinnen sensationell gut und begeisterten die Zuschauer mit schnellem Kombinationsspiel. Trotz größter Möglichkeiten war das Gehäuse des TV Kapellen wie vernagelt. Nach 20 Minuten stand es 0:0 und es musste ein Sechs-Meterschießen das Spiel entscheiden. Ikram Buick, Riona Liß und Lucie Letmathe trafen ins Schwarze. Dann wurde Torhüterin Patricia Dinsing zur Matchwinnerin, konnte zwei Schüsse abwehren und ließ Mitspielerinnen, Trainerstab und Fanblock lautstark jubeln.

Spielweise begeisterte

Allerdings wurde das Wochenende auch teuer bezahlt. Spielführerin und Abwehrchefin Lena Kuschniok zog sich eine Bänderverletzung zu und fällt wahrscheinlich mehrere Wochen aus. Trainer Thomas Neumann war einfach nur begeistert von seinen Schützlingen: „Die Mädchen sind unendlich stolz, dass sie an dieser Meisterschaft teilnehmen durften und haben diese tolle Stimmung genossen. Die Vereine aus Westfalen waren von unserer Spielweise begeistert und überrascht, dass die Mädels als Jungjahrgang so gut mitgehalten haben.“
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