Burgaltendorf: Geno Bank Essen will Skulptur spenden

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In ihrem Entwurfskonzept präsentierte die Architektin nun einen Vorschlag, der die Konturen der Burgruine in ihrer charakteristischen Form aufgreift. Skizze: Gudula Be-Pechold
 
Die Burg Altendorf dient als Vorlage für die geplante Skulptur für den Kreisverkehr am Ortseingang im Oberdorf. Foto: Archiv
Die Geno Bank Essen hat ihre Wurzeln auf der Ruhrhalbinsel, wo sie vor mehr als 130 Jahren gegründet wurde. Ihre besondere Verbundenheit zum Stadtteil Burgaltendorf hat sie bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht. Nun möchte die Bank vor Ort die künstlerische Gestaltung des geplanten Kreisverkehrs im Eingangsbereich des Stadtteils übernehmen.
Schon mehrfach wurde die Geno Bank in Burgaltendorf aktiv: So wurde anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens im Auftrag der Bank der Marktplatz an der Verbindungsstraße vom Ober- zum Unterdorf neu gestaltet und begrünt.
Des Weiteren wurde dafür gesorgt, dass auf dem Platz ein Ganzjahres-Maibaum aufgestellt wurde, auf dem die Wappen der ortsansässigen Vereine und Gewerke angebracht wurden. Auch die Fassadengestaltung des 2013 aufwendig umgestalteten REWE Supermarkts, direkt neben der Burgruine, wurde übernommen.
Heute zieren künstlerisch gestaltete Cortenstahl-Bäume die Fassade, die auch nachts dank Strahlern gut sichtbar sind.
Nun wurde die Architektin Gudula Be-Pechold, die schon diese Gestaltung durchgeführt hat, beauftragt, ein Konzept zur Gestaltung des Eingangstors in der Mitte des geplanten Kreisverkehrs zu erstellen.

Entwurfskonzept der Skulptur

Die Architektin hat in ihrem Entwurfskonzept die Konturen der Burgruine in ihrer charakteristischen Form aufgegriffen und in einem Vorschlag dargestellt.
Die Skulptur soll ebenfalls aus Cortenstahl erstellt werden, einem Material, das zeitlos ist, sich nicht verändert und keiner weiteren Pflege bedarf. Die sich im Laufe der Zeit bildende Patina soll auf attraktive Weise den Aspekt der vergehenden Zeit symbolisieren.
Heinz-Georg Anschott, Vorsitzender der Geno Bank Essen: "Die Skulptur würden wir der Stadt Essen als Zeichen unserer Verbundenheit zu Burgaltendorf schenken."
Auch Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel zeigt sich begeistert: "Ein tolles Projekt, das wir gerne umsetzen würden. Ein künstlerischer Hingucker! Die namensgebende Burg Altendorf würde die Autofahrer somit auch am Ortseingang im Oberdorf begrüßen." 


Informationen zur Skulptur:

- Als Pedant zur Burgruine am Ortseingang im Unterdorf wird im Kreisverkehr im Oberdorf die Burg auf ihre Hauptmerkmale reduziert, graphisch interpretiert und ermöglicht so eine neue Wahrnehmung des Wahrzeichens dieser Stadt.
- Die Konturen der Ruine bilden die Form des Originals ab und zeigen die Silhouette des Baudenkmals. Die vier Seiten des zentralen Burgturms werden in ihrer charakteristischen Form "nachgezeichnet" und stellen den Turm dar. Die skulpturale Burg wird, dem Originalstandort entsprechend, auf der Innenfläche des Kreisverkehrs ausgerichtet
- Das Material ist aus Corten Stahl, der der Witterung ausgesetzt, eine Schutzschicht aus Rost ausbildet.
- Die Grundfläche der Skulptur wird aus Ruhrsandstein gebildet, der im Gegensatz zum grob behauenen Naturstein der Burg hier als glattes, geschnittenes Material wiederzufinden ist. Der Entwurf sieht die Betonung der oberen Bruchkante durch eine Lichtlinie vor, so schwebt die Krone der Burg im Dunkeln über dem Platz.
- Im Bezug zur Art und Größe der Umgebungsbebauung ist eine Seitenlänge von ca. 3 Metern und eine Höhe von 4,50 Metern geplant. Infos zur Skulptur
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