Vereinsmeisterschaften, bei denen Spaß auf Leistung trifft

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Die Rhönradabteilung der Sportgemeinschaft Heisingen 1887 veranstaltet jedes Jahr vor Saisonbeginn die Vereinsmeisterschaften, um ihre Sportler auf das anstehende Wettkampfjahr vorzubereiten. So auch Anfang März zum wiederholten Mal mit neuem Konzept.

Aus der Not geboren

Die Idee war im letzten Jahr eigentlich aus der Not geboren, weil für die Vereinsmeisterschaften keine Großraumhalle in Heisingen zur Verfügung stand. Aus Platzmangel in der kleinen Turnhalle der Georgschule können die Turner in den Rädern ihre Geradeübungen nicht austurnen und ans Spiraleturnen ist gar nicht zu denken. Ein regulärer Wettkampf nach den Wertungsrichtlinien des Deutschen Turnerbundes ist damit nicht möglich.

Die Lösung im Team

So entschied sich das Heisinger Team als Alternative Mannschaftswettkämpfe zu veranstalten. Durch Auslosung kurz vor Wettkampfbeginn wurden 4 Mannschaften zusammengestellt.
Jedes Team zeigte zwei Übungen aus der Anfängerklasse, zwei Geradeküren mit begrenzter Schwierigkeit, eine Geradekür der Bundesklasse mit offener Schwierigkeit, sowie einen Sprung über das Rhönrad.
Den Zuschauern bot sich ein abwechslungsreicher, teilweise spaßiger Wettkampf mit tollen Leistungen und guter Stimmung. Die Teams stärkten und motivierten ihre Turner mit Anfeuerungsrufen. Der Teamgeist in der sonst üblichen Einzelwettkampf-Sportart war schon enorm.

Knappe Ergebnisse

Für einige junge Nachwuchsturner war das ihr erster Wettkampf überhaupt. Mit einer Mannschaft anzutreten, zu der auch erfolgreiche Deutschland-Cup Turner, Deutsche Meister und sogar Weltmeisterschaftsteilnehmer gehörten, beflügelte alle ungemein.
So waren auch die Ergebnisse sehr knapp

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Es siegte das Team „Lea“ mit Lea Köstering, Henriette Selter, Isabel Wiens, Tami Süßelbeck, Marie Köstering und Salome Zurmühl mit 35,25 Punkten, vor dem Team „Lisa“ mit Lisa Rohde, Yanneck Gabriel, Yara Hahn, Celina Schmidtke, Fabienne Beckmann und Gina Sibila mit 35,20 Punkten und dem Team „Mareike“ mit Mareike Jochem, Bastian Wehmeier, Justin Raspel, Julia an der Brügge, Milena Schmidtke und Finja Süßelbeck mit 33,75 Punkten, gefolgt von dem Team „Svea“ mit Svea Streckert, Philip Remy, Leah Wehmeier, Paula Stennes, Ida Glingener und Dennis Kirstein mit 32,50 Punkten.

Kurzum eine tolle Veranstaltung, die allen ca. 60 Zuschauern in der Halle gefallen hat, kurzweiligen Rhönradsport zeigten und in dieser Form sicherlich noch mal in Heisingen zur Tradition wird.
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