Geplante Bebauung der Fläche „Mecklenbeckswiese“ in Horst

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Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen
Essen: Eiberg |

Bebauung ist wegen des erheblichen Eingriffes in den Natur- und Landschaftsschutz abzulehnen

Angesichts der Planungen der Stadtverwaltung zur Aufnahme der Grünfläche „Mecklenbeckswiese“ in Essen-Horst in das Arbeitsprogramm Bauleitplanung 2016/17 erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:
„Wir Grüne lehnen eine Bebauung der Mecklenbeckswiese wegen des erheblichen Eingriffes in den Natur- und Landschaftsschutz und wegen der Zerstörung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen entschieden ab. Die Fläche ist Bestandteil eines nord-südlich verlaufenden innerstädtischen Grünzuges bis zum Bergmannsbusch. Außerdem ist sie wichtig für die Kaltluftproduktion in dem dicht besiedelten Gebiet.

GroKo lernt nicht aus der Vergangenheit


Die große Koalition aus SPD und CDU im Rat und die zuständige Planungsverwaltung haben offensichtlich nichts aus der Vergangenheit gelernt. Denn nun wird zum wiederholten Male ein Wohnbauflächenvorschlag aus der Schublade gezogen, der bereits zwei Mal am politischen Widerstand gescheitert ist.

Erhebliche Eingriffe in den Naturhaushalt drohen


Die 7,5 Hektar große Fläche wurde erst 2008 bei der Aufstellung des regionalen Flächennutzungsplans und dann 2015 bei der städtebaulichen Strategie zur Schaffung von Asylstandorten parteiübergreifend wegen der erheblichen Eingriffe in den Naturhaushalt abgelehnt. Wir appellieren an die große Koalition diese Linie nicht zu verlassen und zusammen mit uns eine Bebauung abzulehnen.“
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