Birgit Kreft (TC Kray) läuft über 62 Kilometer am Seilersee

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So schön sah es Nachts aus.

Hier ist ihr Erfahrungsbericht.

Erst einmal muss ich dem Orga Team, ein riesiges Lob aussprechen.
Es fehlte an nichts, an gar nichts. Die wundervollsten Speisen, Snacks und Leckereien wurden uns stets mit einem Lächeln angeboten. Nutelabrote, Salzbrezel, Weingummi, Gewürzgurken, leckere Nussecken, Kuchen, Frikadellen, vegane Knabber Ecke. Getränke von Mineralwasser, Fassbrause Cola, Malzbier bis hin zum Alkoholfreiem Weizenbier, ach herje ,ich könnte aufzählen. Ab 18:30 Uhr gab es dann auch etwas Warmes. Nudeln als Penne oder Spaghetti mit Bolognese-, Käse- oder Tomatensoße, das war auch gut so, denn es war doch schon recht kalt und es sollte noch kälter werden.
Aber nun zum Eigentlichen zum Laufen.
Die Strecke um den Seilersee sollte, und sie ist auch 1,778 km lang mit 22 Höhenmeter pro Runde. Das erst einmal so als Eckdaten. Um Punkt 12 ging es los, der Startschuss ertönte, und wir liefen los, es waren doch recht viele am Start. Die 24 Std. Läufer, die 6 Std. und wir , ja wir ,die sogenannten Free Runner, Anika Becker und ich wollten sehen was wir erlaufen können.
Die ersten Runden gingen zügig vorbei. Habe ich doch alle guten Vorsätze und Ratschläge über den Haufen geworfen und bin mit einem viel zu schnellem Tempo los. Runde 12 oder km 21.441 , die Halbmarathon Distanz ist geschafft, es gab die erste Pause. Für mich, so sollte sich später rausstellen, fatal. Die ersten Runden vergingen wirklich wie im Flug (kam man ja immer wieder an dieser Schlemmerecke vorbei). Es wurde immer kälter und ich immer schlapper, bei km 28 traf ich diesen besagten Mann, der mit dem Hammer, der meine Beine schwer machte. Sie wollten einfach nicht mehr, der Kopf aber Protestierte und befahl mir : "Du läufst weiter!!!!"
Ab hier habe ich 2 Runden aufs Laufen verzichtet und bin gegangen. Die Worte von Ulrike das ich nicht so gut aus sehe gerade, waren da nicht gerade hilfreich, aber doch ehrlich und trafen genau zu. Mir ging es nicht gut, und ich war näher der Aufgabe als dem Wunsch nahe, eine längere Strecke hier zu erlaufen. Ich lernte liebe Menschen kennen. Hatte sehr nette Gespräche mit Susanne die ich hier kennenlernen durfte. Anika hatte ich schon vorgeschickt allein, als ich merkte das meine Beine nicht mehr wollten. Sie überrundete mich, in Runde 18, das war für mich auch OK. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher aufzuhören. Bis gute Laufbekannte mich einholten und mich mit zogen. Danke Steffen und Anita hierfür. Auf einmal ging es wieder wie von selbst und Schwups, hatte ich Anika wieder ein, bevor Sie mich das 2. Mal überrunden konnte. Ab da blieben wir zusammen .Wir liefen in einem guten Tempo, an den Steigungen gingen wir Hoch. Im Handumdrehen hatten wir Runde 24 oder 42897 km geschafft, unsere Essenspause ! (Es regnete eh). Mit Nudeln wurden unsere Speicher wieder gefüllt und weiter ging es. Nun wurde es bitterkalt, bei 2 Grad und streckenweise kaltem Nordwind, wurde es nicht wirklich einfacher auf der Strecke. Aber doch immer interessanter. Wurden doch nun im bunten Licht einige Bäume, Sträucher und Brücken angestrahlt die ein tolles Bild hergaben. Am Ende unserer Kräfte, total durchgefroren aber dennoch glücklich über das erlangte ,stiegen wir in Runde 35 (62.565 km ,Platz 3 der Damen bei den Free Runnern) und Anika (Runde 36 64.353 km, Platz 2 der Damen bei den Free Runnern) nach 10:50:38 Std. aus.

Wir sind mehr als stolz auf unsere Leistung.
Ein tolles Erlebnis, was wir gern Wiederholen.

Alle Ergebnisse :
http://seilersee.weigelt-sportpartner.de/index.php...
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2 Kommentare
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Rafael Rodriguez Baena aus Essen-Steele | 28.04.2016 | 11:34  
33.903
Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 30.04.2016 | 22:15  
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