Gastspieler und acht Ensembles: RÜ-Bühne bietet viel Programm zum zehnjährigen Bestehen

Anzeige
Das Tanz-Festival "Essenziale" war kürzlich auf der RÜ-Bühne zu sehen. In weniger als zehn Minuten brachten junge Choreografen/-innen selbst ihre Choreografien auf die Bühne.

Vor zehn Jahren hat die RÜ-Bühne ihre Türen für das Publikum geöffnet. Bis dahin fanden die Proben und Aufführungen der Schauspielkurse und Ensemble im Satirocon, heute Katakomben Theater, unter der Leitung von Detlef Fuchs statt.

Dann kam 2006 das Angebot ein eigenes Theater zu schaffen. Zwölf Theaterbegeisterte gründeten drauf hin einen Verein und machten sich an die Arbeit in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Getränkemarkts im Girardet Haus ihre eigene Bühne zu bauen. Unermüdlich wurde gestrichen, gezimmert und gebaut. Finanzielle Unterstützung gab es damals nicht. „Wir haben das alles aus eigenen Mitteln und Manpower hinbekommen“.
Aus dem Verein „Die Bühne“ wurde nach ein paar Jahren die RÜ-Bühne. Schließlich gehört man nach Rüttenscheid, und das sollte auch der Name ausdrücken.

Name drückt Zugehörigkeit zum Stadtteil aus


Das macht die RÜ-Bühne besonders: Gastspieler sind willkommen. Es gibt auch „Stammgäste“ wie Kalle Henrich mit seinen kabarettistischen Programmen zum Thema deutscher Sprache. Ferner das alljährliche Festival INCLUSIV (zum achten Mal in diesem Jahr mit zehn Theater, Tanz- oder Musikgruppen) für Menschen mit und ohne Behinderungen.
Acht hauseigene Ensembles für Jugendliche bis Senioren bieten folgende Präsentationen noch in diesem Jahr: 20. November "Alice im Anderland", gespielt vom jungen Ensemble. "Push Up" von Roland Schimmelpfennig am 25. November (Premiere) und 26. November sowie den Klassiker "Arsen und Spitzenhäubchen" am 9. Dezember (Premiere) sowie 10., 11., 16. und 17.Dezember.
Die RÜ-Bühne sieht sich auch als Gastgeber für "Nischen-Kunst" mit außergewöhnlichen Projekten wie die Stummfilmvertonungen von Interzone Perceptible oder Frank Niehusemann mit seiner Elektromusik.
Das neueste Projekt heißt "Das kleine Kunstwerk". Hier ist jeder Künstler jeden Genres willkommen, sein Können bis zu 20 Minuten vor Publikum zu präsentieren. Der Eintritt ist frei. Am Ende gibt jeder, was es ihm wert war.
Weitere Informationen über die Rü-Bühne sind erhältlich unter www.ruebuehne.de und Telefon 38 46 766.

Fotos: Debus-Gohl
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.