Malen mit der Kamera - Fotoausstellung "UN realistisch"

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Jörg Dornemann vereint in seinen Werken Fotodesign mit Malerei.
Von Carmen Dluzewski
Sicherlich gibt es viele schöne Momente im Leben, die es sich lohnt mit der Kamera festzuhalten. Doch eines wird auf jeden Fall sehr deutlich, wenn man das Werkstadtcafé PAPE in der Papestr. 49 in Essen-Holsterhausen betritt: die Überraschungsmomente, die entstehen, wenn man die Fotografien von Jörg Dornemann betrachtet und irgendwann entdeckt, was sich hinter dem jeweiligen Motiv verbirgt. Der Mülheimer Rentner, der viele Jahre seines Lebens in Holsterhausen verbracht hat, baute seine Leidenschaft für außergewöhnliche Fotobearbeitung so weit aus, dass er einige Exemplare, perfekt inszeniert auf Platten aus Aluverbundmaterial, bei einer Ausstellung des Holsterhauser Bürgerbundes exklusiv im Werkstadt Café Pape ausstellt.
Seit seiner Jugend ist der Geologe Jörg Dornemann ständig auf der Suche nach Motiven, denen er mit gekonntem Blick beeindruckende Intensität durch das Spiel mit Schärfe, Unschärfe und der Wahl interessanter Lichtsituationen eine besondere Note verleiht. „In meinem Leben gibt es zwei Leidenschaften, die eine sind aufgrund meines Berufes die Steine und die zweite ist die Fotografie“ schwärmt Jörg Dornemann, „ich hatte das Glück aufgrund meiner beruflichen Aufenthalte in Ägypten bei der Cairo Art Guild, sowie in London beim Hampstead Fotoclub meine Arbeiten zu präsentieren, was auf große Anerkennung gestoßen ist“ erzählt er stolz.
Susanne Groppe, Vorsitzende des Holsterhauser Bürgerbundes e.V., sowie viele weitere Mitglieder des Vereins, freuen sich sehr, dass Jörg Dornemann ihrer Einladung zu dieser Ausstellung gefolgt ist. So genießt der Künstler die Überraschungsmomente, die entstehen, wenn die interessierten Bürger und Bürgerinnen seine Fotografien betrachten: „Das gibt es nur einmal auf der Welt“ oder „tolle Farben, Wahnsinn“, „das hätte ich nicht erwartet“ ist unter den Kommentaren der Betrachter zu hören. So erweckt schon einmal ein Wassertropfen in einer Rosenblüte den Anschein, dass es sich um ein Auge handelt oder eine U-Bahn, die einen Tunnel verlässt sieht aus, als käme sie aus einer weichen Gesteinsmasse heraus. „Ich wende bei meiner Bildbearbeitung mehrere verschiedenen Techniken an“ erklärt Jörg Dornemann, „am Computer verbringe ich viele Stunden, bis ich das Bild, das ich in meiner Vorstellung habe, erschaffen habe“. Regelrecht zerfließende, abstrakte Fotos, in denen immer wieder etwas Neues zu entdecken ist, sind das Ergebnis und können auch käuflich erworben werden. Bernd Siepmann, ehemaliger Herausgeber des Kulturmagazins Foyer, ist sehr beeindruckt: „Die Faszination der Verfremdung durch die Möglichkeiten der digitalen Kameratechnik und der Bildbearbeitung ist Jörg Dornemann ausgesprochen gut gelungen!“ Die Ausstellung ist noch bis zur Finissage am 06.04.2017, die mit musikalischer Begleitung von Frank Chatoupis stattfinden wird, von montags bis freitags von 12.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Werkstattcafé PAPE, Papestr. 49, zu sehen.
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