SPD Holsterhausen will mehr aufs Rad setzen

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Essen: TVG Holsterhausen | Am 15. Mai 2018 trafen sich SPD-Mitglieder mit Vertretern des Allgeimeinen Deutsche Fahrradclubs (ADFC) und der Initiative Transition Town in den Räumlichkeiten des TVG Holsterhausen zum Informationsaustausch. Im Zentrum des Gesprächs stand die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer im Stadtteil, deren Probleme und mögliche Lösungswege.

Holsterhausen habe viel Potenzial, so die einhellige Meinung am Tisch. Doch sei dies noch lange nicht ausgeschöpft. Die Verkehrswende habe bereits begonnen, nun müssten Politik und Verwaltung den viertgrößten Stadtteil Essens dafür rüsten. Ob Kopenhagen mit mehr als 50% Radfahranteil ein Vorbild sein könne, blieb bis zuletzt eine Kontroverse. Jedoch herrschte Einigkeit darüber, dass das Rad in Zukunft eine viel größere Rolle spielen müsse.

Deswegen sprachen die Teilnehmenden schon über konkrete Maßnahmen. Dazu der Sprecher des Kommunalpolitischen Arbeitskreises (KAK), Alexander Nolte: "Eine kostengünstige und unmittelbare Verbesserung stelle die Freigabe von Einbahnstraßen für Fahrräder dar. Auch benötige die Keplerstraße als eine der wichtigsten Verkehrsachsen einen Fahrradstreifen. Auf lange Sicht sei ein fahrradfreundlicher Umbau aller Hauptstraßen ebenso wünschenswert wie eine für Fahrräder ausgewiesene Verbindung zwischen Innenstadt und Klinikum." Viel Lob erhielten die bereits erfolgten Schritte, wie die Fahrradstreifen auf der Kaulbachstraße und das Fahrradhaus an der Savignystraße. Die SPD Holsterhausen will das Thema künftig schwerpunktmäßig weiterverfolgen und zu weiteren Treffen einladen.

Der kommunalpolitische Arbeitskreis der SPD Holsterhausen findet in regelmäßigen Abständen statt und ist eine Dialogplattform für interessierte Nichtparteimitglieder. Dabei sollen Ideen und Anregungen für Beschlüsse in der Bezirksvertretung und dem Rat der Stadt Essen gesammelt und fundiert vorbereitet werden. Die Bürgerinnen und Bürger können so direkt und zwanglos mit der Lokalpolitik ins Gespräch kommen.
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