Verwaltung rät von Einbahnregelung am Alsenplatz ab

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Könnte eine Einbahnregelung den Anliegern rund um den Alsenplatz tagsüber zu mehr Parkraum verhelfen? Möglicherweise, sagt die Stadtverwaltung, rät aber dennoch von einer solchen Regelung ab. In der Sitzung der Bezirksvertretung I am 24. April wird über den entsprechenden Vorschlag einer Bürgerin entschieden.

Die Problematik, nämlich der "hohe Parksuchverkehr durch Patienten und Besucher der umliegenden Gesundheitszentren und Krankenhäuser", wird auch von der Verwaltung gesehen. Zwar verfügt etwa das Elisabeth-Krankenhaus über Besucherparkplätze, die jedoch gebührenpflichtig sind. Deshalb weichen offenbar viele Autofahrer in die umgebenden Wohnviertel aus, wo im Ergebnis "ein immenser Parkdruck" herrscht, wie die Verwaltung in der Vorlage für die Bezirksvertretung berichtet.

Höheres Tempo, weitere Umfahrungen

Dieser könnte, so die Vermutung, durch eine Einbahnregelung tatsächlich eingedämmt werden, allerdings nur minimal, wenn der Einbahnverkehr nur um den eigentlichen Alsenplatz gelte. Beziehe man die Düppelstraße mit ein, bedeute dies für Anwohner viel umständlichere An- und Abfahrten als derzeit. Unmut befürchtet man bei der Verwaltung als Resultat.
Und noch etwas lässt an der vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeit zweifeln. Eine Einbahnregelung beinhaltet generell die Gefahr einer Geschwindigkeitserhöhung. Der Alsenplatz als Spiel- und Bolzplatz dürfte dafür der falsche Ort sein.
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