Mittelgewichtler Omar Sobeh wurde im NRW-Finale um den Sieg gebracht

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Minuten nach dem Kampf: Mittelgewichtler Omar Sobeh vom BC Steele mit Betreuer Ideal Kryezi und der Urkunde als NRW-Vizemeister.

Box-Club Steele: Die Betreuer Önder Kilic und Ideal Kryezi haderten in
Gelsenkirchen mit dem Kampfgericht - Umstrittene Final-Niederlage

In der mit gut 250 Zuschauern nur mäßig besetzten Gelsenkirchener Schürenkamp-Sporthalle gab es beim NRW-Finale harte Auseinandersetzungen. Der einzige Boxer vom früheren Deutschen Mannschaftsmeister Box-Club 1930 Essen-Steele, der sich bis ins Finale durchgeboxt hatte, war Omar Sobeh. Der Mittelgewichtler musste gegen den Oberhausener Tom Malutedi antreten, den er bereits zweimal besiegt hatte.

Sobeh, physisch bedeutend stärker als der Oberhausener, bestimmte zwei Runden klar den Kampf, punktete fleißig und schien seinem großen Ziel, NRW-Landesmeister zu werden, nahe zu sein. In der dritten Runde hielt der einen halben Kopf größere farbige Fighter aus der Nachbarstadt den Fight offen, konnte den nach Punkten führenden Sobeh aber nicht ernsthaft gefährden.

Überraschend war für viele Zuschauer in der Gelsenkirchener Schürenkamp-Sporthalle das Urteil: Malutedi wurde zum Punktsieger erklärt und ist somit neuer NRW-Meister im Mittelgewicht. Omar Sobeh und seine Sekundanten Önder Kilic und Ideal Kryezi verstehen die (Box-)Welt nicht mehr. Der Steelenser Boxer musste sich mit der Urkunde des Vizemeisters begnügen.
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