Offene Gartenpforte im englischen Garten von Familie Hüsgen

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  Im Garten Eden wohnt Familie Hüsgen. Ihr Paradies zwischen Essen Werden und Velbert liegt an einem Wanderweg. Von hier erlangt man einen kleinen Einblick in das prächtige Idyll. Ein Wasserlauf mündet in einen Gartenteich mit wunderschönen Kois, über dem Gewässer eine Brücke. Von ihr aus erschließt sich erst der gesamte Garten: Ein 10000 qm großes Stück Land. Seit 2008 öffnen Ulrich und Maria Hüsgen ihren Garten am Tag der offenen Gartenpforte, um Naturliebhabern einen Einblick in ihr gepflegtes Reich der Pflanzenvielfalt zu bieten.
Der gesamte Garten ist in Eigenarbeit entstanden. Vor 32 Jahren, als das Ehepaar in das Haus einzog, war das Land noch reine Nutzfläche. Seit 1984 ist Stück für Stück der Garten im englischen Stil entstanden. „Ich hatte einen Baum in die Mitte gepflanzt und mein Mann sagte, das sieht doch nicht gut aus. Ich habe ihm gesagt, warte doch erst einmal ab.“ In den Beeten und um die Baumbepflanzung sind mittlerweile prächtige Stauden gewachsen. Maria Hüsgen hat schon immer einen grünen Daumen gehabt und ihre Leidenschaft zur Gartenarbeit hat sie seit ihrer Kindheit nicht verloren. „Für mich bedeutet es Entspannung, wenn ich in meinem Garten arbeiten kann“, freut sich die Rentnerin- und Arbeit hat sie nicht wenig. „Man muss vier Stunden täglich ran -täglich, egal ob Wochenenende ist oder nicht.“ In all den 32 Jahren hat sie auch „Lehrgeld“ bezahlt, wie sie es nennt. „Manchmal habe ich die Stauden falsch eingepflanzt und so sind die vorderen zu hoch gewachsen und haben die hinteren verdeckt, dann musste ich alles noch einmal machen.“ Diese Fehler passieren ihr heute nicht mehr. Ihre besondere Leidenschaft gilt dem Buchsziehen- ein Auerhahn, Teddybären und ein Buchsbaumherz verschönern ihren Garten.
Wer Fachmann oder Fachfrau ist, kann mit der Expertin am Tag der offenen Gartenpforte gern fachsimpeln. Und auch, wenn sie den Namen jeder Staude in ihrem Garten kennt, hat sie für den Besuch Schilder vorbereitet. „Gerade in Stresssituationen entfällt einem manchmal ein Name, da helfen die Schildchen aus“, sagt Maria Hüsgen. Sie liest regelmäßig Fachzeitschriften und Bücher, doch am meisten verdankt ihr gepflegter Garten sein Äußeres ihrem guten Gefühl und ihrem Geschick. Auch in Sachen Schädlingen ist sie mittlerweile Vollprofi. So hilft sie sich mit einer dekorativen Schlange beispielweise in ihrem roten Johannisbeerbusch vor gefräßigen Vögeln- „die haben dann einfach Angst.“ Doch nicht immer kann sie ihren Garten vor den Schädlingen beschützen. „Ein Paar Wanderer lobte uns, dass wir wirklich einen guten Präparator hätten“, erinnert sich Maria Hüsgens. „Bis mir schließlich klar war, dass sie das lebende Reh meinten, dass in unserem Garten die Blüten von Lavendel und Rosen verspeiste.“ Das ärgert die passionierte Gärtnerin. Denn ihr Garten ist so angelegt, dass von Januar bis Dezember immer etwas blüht- jetzt müssen sich die abgefressenen Beete erst einmal erholen. „Wir sind jedenfalls nie allein“, resümiert Maria Hüsgen- und während sie ihren Rundgang durch den Garten beendet, kommen schon die nächsten Besucher, die den Garten von Hüsgens bewundern.


Info
Am Samstag, 17. September und Sonntag, 18. September, öffnet Familie Hüsgen jeweils von 12 bis 17 Uhr noch einmal ihren Garten für die Öffentlichkeit. Teilweise kommen an einem Tag über 100 Besucher zum Buchfeld 7 um den Garten zu bewundern. Alle Gärten, die an der offenen Gartenpforte teilnehmen finden sich auf der Internetseite www.offene-Gartenpforte.de
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