Werdener Rocktage: Room No.1 gibt alles

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Bassist Benedikt Holtermann (l.) und Gitarrist Enno Hosinger (r.) von "Room No.1" gaben während des Auftritts einfach alles.
Essen: Jugendzentrum Werden |

Krasse Beats und fette Stimmung sorgten bei den Werdener Rocktagen im Jugendzentrum Werden für reichlich positive Vibes beim Publikum, den Organisatoren vom Bürger- und Jugendzentrum Werden Veranstalter und den acht aktiven Bands.



Ein echtes Heimspiel hatten die Musiker von „Room No.1“, einer Band, bestehend aus fünf Nachwuchskünstlern aus Werden mit einem Durchschnittsalter von nur 17 Jahren. Seit drei Jahren machen die Jungs zusammen Musik. So professionell und selbstsicher die Bandmitglieder inzwischen auf der Bühne agieren, wenn es um die Definition der eigenen Musikrichtung geht, muss auch Gitarrist Maurizio Provitina erst einmal nachdenken. „Unsere Musik geht von Progressive Rock bis zu Alternative Pop.“
Der Auftritt bei den Werdener Rocktagen war bereits bereits der sechste Auftritt der Band. Bisher rockten sie schon in den Domstuben, im Haus Heck, einmal als Vorband für TenSing Werden und inzwischen schon zum dritten mal im Jugendzentrum. Nach „Franklin Street“ und vor „Fat Juice“ war es soweit - „Room No.1“ eroberte die Bühne und innerhalb weniger Sekunden auch die Sympathien der Zuschauer.

"Fat Juice" sichern sich den Sieg

Die sorgten während des Auftritts auch für reichlich Stimmung, pogten und rockten, was die Beats hergaben. Auf der Playlist von Sänger Lukas Hoose und Co. standen nur eigene Songs wie „Going Nowwhere“ und „Head on my Shoulder“. Mit jedem Riff, jeder Textzeile wurden die Stimmung besser, der Auftritt sicherer. Zum unvergesslichen Finale der Performance von „Room No.1“ wurde das Gitarrenbattle von Mauritio Provitina und Enno Rosinger. Und spätestens als Schlagzeuger Lukas Daub sein T-Shirt auszog und Lukas Hoose das Publikum im letzten Song mitmahm - da herrschte Gänsehautstimmung pur im Jugendzentrum. Trotz ungezählter „Zugabe“-Wünsche war aber pünktlich nach 45 Minuten Schluss. Schließlich wollte die andere Band auch noch. Und trotz aller Gänsehaut sollte es für die Lokalmatadoren nicht ganz reichen. Den Sieg sicherte sich in diesem Jahr „Fat Juice“ mit einem Auftritt, der dann doch den kleinen, aber entscheidenden Tick professioneller war.
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