Headliner im Turock

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Sänger Jim Lindberg, Gitarrist Fletcher Dragge und Randy Bradbury am Bass.

Im Rahmen des „Essen Original“ Stadtfestivals schaffte das Turock am Freitag einen grandiosen Auftakt. Rund 3.000 Fans vergnügten sich am Freitag beim Turock Open Air zu Punkrock-Sounds der Lokalmatadore und Pennywise.


Die Lokalmatadore aus Mülheim an der Ruhr starteten mit dem Abendprogramm und heizten der Menge schon vor dem Hauptact gut ein.
Bei ausgelassener und guter Stimmung wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und getanzt.
Einzig die Nachrichten über den Verdacht von sexuellen Übergriffen in unmittelbarer Nähe des Turocks schmälern die guten Erinnerungen an diesen Abend.
Das Gelände des Turocks selbst war weiträumig abgesperrt. Ausreichend Security auf dem Open-Air-Gelände und Kontrollen an sämtlichen Eingängen sorgten für genügend Sicherheit.
Einige Trink- und Essensstände garantierten den kulinarischen Genuss und förderten die gute Laune der Besucher. Der Eintritt war frei.
Während die Umbauarbeiten liefen, gönnte sich Fletcher Dragge, der Gitarrist der Band, eine kleine Einstimmungszeit mit seiner Gitarre hinter der Bühne.
Mit ausgiebigen Sprechchören wurden die entspannten und gut gelaunten Jungs dann auf die Bühne geholt und herzlichst begrüßt.
Gestartet wurde mit „Fight Till You Die“.
Ein hervorragender Live-Act, den sich das Turock ins Haus geholt hatte.
Aber auch die Fans zeigten mal wieder vollen Körpereinsatz um die 1988 gegründete, kalifornische Punkband ausgiebig zu feiern: Kräftiges pogen in Circle Pits ebenso wie ausgiebiges Stagediving gehörten da zur Tagesordnung.
Auch hier hatte das Turock-Team mit seinen Securities für ausreichend Schutz gesorgt.
Leider war der Sound nicht ganz so gut. Sei es dem Team des Turocks verziehen: Immerhin schafften sie es, den Headliner zu einem kostenlosen Deutschland-Abschlusskonzert nach Essen zu holen.
Mit der „Bro Hymn“, einem Tribut an die verstorbenen Freunde und dem wohl bekannteste Song, gaben Band und Publikum dann noch einmal alles.
Mit tobenden Chören fand das Konzert nach 19 Songs, gegen 23.15 Uhr dann ein Ende.
So haben Pennywise wohl zu Recht den Ruf als wahre Legende des Punkrock.
Anschließend gab es im Cafe Nord und im Turock noch ausreichend Zeit für eine After-Show-Party.
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