Leckereien, Tanz und tolle Spiele

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Wer kommt am höchsten: Beim Kistenstapeln war Ruhe und Geschicklichkeit gefragt.
Wie ein Damoklesschwert hingen die Wolken am Himmel. Leider auch über der Veranstaltung am Ehrenzeller Platz, wo zum wiederholten Mal das Altendorfer Kinder- und Kulturfest gefeiert wurde. Doch davon ließen sich die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils nicht abschrecken: In Scharen kamen sie auch in diesem Jahr wieder, um das toll aufgezogene Bühnenprogramm zu sehen, um diverse Leckereien zu ergattern oder um den Kleinen zuzusehen, wie sie Dosenwerfen oder Kistenstapeln spielen.
„Wir sind begeistert, wie viele Menschen aus dem Stadtteil gekommen sind und wenn ich sehe, dass alle sehr viel Spass haben und sich hier wohl fühlen, dann freut uns das umso mehr“, erklärt Ulrike Vetter vom Kulturbüro der Stadt Essen und Organisatorin der Veranstaltung. „Wir haben uns auch jetzt wieder bemüht ein tolles Angebot für Groß und Klein und Jung und Alt auf die Beine zu stellen. Sehr stolz sind wir auch wieder auf das Bühnenprogramm, das in diesem Jahr abermals von Clown Bobori moderiert wird.“
Und das konnte sich wirklich sehen lassen: Ansässige Kitas, Schulen und Vereine waren von 13 Uhr an auf er Bühne und haben das Publikum mit Gesangs-, Tanz- und Showeinlagen ausgezeichnet unterhalten. Los ging es mit der Grundschule an der Heinrich-Srunk-Straße. Elf Kinder trommelten was das Zeug hielt und zeigten damit, dass sie toll mit ihren Instrumenten umgehen können. Im Anschluss folgte ein Grußwort des Bezirksbürgermeisters Klaus Persch, der mit seiner Rede das Fest eröffnete und allen Anwesenden eine schöne Zeit wünschte. Danach folgten zwei Kinderlieder der AWO-Kitas am Jahnplatz und ein Kindertanz, vorgeführt von den Kindern der evangelischen Kita Ohmstraße. Wer wollte, konnte dann erst mal seine Energie beim Trampolinspringen raus lassen, das vor der Bühne stattfand. Flott ging es weiter mit dem Männergesangsverein Harmonie, beständig seit 1888 und somit der älteste Verein im Stadtteil. Die Herren begeisterten mit volkstümlichen Liedern, die eben so fröhlich waren wie die Stimmung auf dem Fest. Dann betrat der Kinderliedermacher Christian Schigulski alias Saitentwist die Bühne und legte mit den Kleinen so richtig los, bevor diese der griechischen Folkloregruppe ORFEAS gehörte, die mit ihren traditionellen Folkloretänzen dem Publikum demonstrierte, was alles anlässlich dieses Tages eingeübt wurde. Danach wurde es sehr modern, denn die Girls vom Mädchentreff Perle führten einen Hip-Hop-Tanz auf, der sich sehen lassen konnte. Den Abschluss bildete die Band A Certain District der Rock- und Pop-Schule der Folkwang Musikschule, die auch beim vergangenen Essen Original auf der Bühne am Kennedyplatz zu sehen war.
„Dieses Jahr haben wir uns entschieden, das Fest eine Stunde länger dauern zu lassen, damit wir die Band A Certain District noch mit ins Boot holen können, um so auch ein Angebot speziell für Jugendliche zu haben. Traditionell gesehen ist unser Kulturfest mehr ein Kinder- und Familienfest mit Kindern, Eltern und Großeltern als Zielgruppe. Und das möchten wir gerne etwas ändern, denn wir würden sehr gerne auch Jugendliche ab 14 Jahren stärker einbinden. Natürlich müssen wir dann das Angebot erweitern, denn bestimmte Spiele wie malen und basteln spricht diese Altersgruppe dann doch nicht so an. Die Programmerweiterung war schon mal ein kleiner Versuch und wir sehen einmal, wie sich die Idee weiter entwickelt“, so Vetter.
Heißer Draht, Kistenstapeln, ein Ballonwettbewerb, Dosenwerfen oder Anti-Wut-Bälle basteln wird dann in jedem Fall noch im Angebot sein, aber hinzu kommen werden dann bestimmt mehr an Unterhaltungsmöglichkeiten wie Kickern oder Schachspielen.
Großartig war auch in diesem Jahr wieder das Verpflegungsangebot. Für jeden war etwas dabei, egal ob man Lust auf Würstchen, Sucukbrötchen oder türkische Leckereien hatte oder ob man doch lieber bei traditionellem Kuchen und Waffeln bleiben wollte. Getränke standen ebenfalls ausreichend zur Verfügung.
„An dieser Stelle muss ich noch einen herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer sagen. Denn ohne die unentgeltliche Unterstützung der ortsansässigen Vereine, Kitas und Schulen und der Bürgerinnen und Bürger wäre es nicht möglich solch ein Fest auf die Beine zu stellen“, schließt die Organisatorin.
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