Auf, zum ersten Heimspiel des Jahres und 1.000 Zuschauer in die Halle bringen!

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(Foto: ESC Moskitos Essen)
Essen: ESC Moskitos |

Auf, zum ersten Heimspiel des Jahres und 1.000 Zuschauer in die Halle bringen!

Das kommende Wochenende warf bereits kurz vor dem Weihnachtsfest seine Schatten voraus, denn mit der Mitteilung am 23. Dezember riefen die Moskitos eine Aktion ins Leben, die nun unmittelbar bevorsteht. 1.000 Zuschauer wollen die Moskitos in die Halle bekommen, wenn es am kommenden Sonntag (18:30 Uhr – Eissporthalle am Westbahnhof) zum ersten Heimspiel des neuen Jahres gegen die Zweitvertretung der Frankfurter Löwen geht. Dass das ein hohes Ziel ist weiß man am Westbahnhof auch, doch die „Aktion 1000 für Einen“ wie man sie genannt hat, soll einen finanziellen Bonus in die Kassen des Oberligisten spülen damit die Moskitos zum Ende der Vorrunde noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden können. Torsten Schumacher, der 1. Vorsitzende der Moskitos hatte es bereits in der ersten Mitteilung auf den Punkt gebracht, "Wir haben für alle Spiele eine Zuschauerplanung aufgestellt um den Gesamtetat zu berechnen. Bisher sind wir im Soll. Nun haben wir uns überlegt, wie wir einen neuen Spieler finanzieren können. Unsere Sponsoren, die uns bisher wunderbar unterstützt haben, können und wollen wir nicht noch weiter fordern. Also müssen wir andere Wege suchen, ohne finanzielle Risiken eingehen zu müssen. Daher brauchen wir bei einem Spiel, welches wir mit einer geringen Zuschauerzahl kalkuliert haben, einfach mehr Zuschauer als geplant. Hier müssen die Fans Farbe für uns bekennen und uns einmalig unter die Arme greifen. Wir müssen einfach ein Signal aus Fanrichtung bekommen, ob wir auf dem richtigen Weg sind“.

In welcher Form, Qualität und Quantität der Kader letztlich verstärkt werden kann hängt natürlich nicht alleine davon ab, ob die Moskitos mit ihrer Aktion Erfolg haben werden, doch eine positive Resonanz der Zuschauer macht es einfacher und setzt vor Allem ein Signal für die Zukunft. Mit der Verpflichtung von Marc Hemmerich für den Defensivbereich haben die Moskitos bereits ein erstes Zeichen gesetzt doch nach dem Geschmack der Moskitos, und wohl auch der meisten Fans, dürfte es ruhig noch ein weiterer Spieler sein. Trainer und Manager haben auch bereits ihre Fühler ausgestreckt und warten nun auf das Ergebnis der finanziellen Situation, denn eines haben die Moskitos in den letzten Jahren bewiesen, es kann nur das ausgegeben werden was auch vorhanden ist, und das soll auch so bleiben. Im Hinblick auf die Verzahnungsrunde wäre Verstärkung im Team auf jeden Fall wünschenswert, die Stärke von Duisburg, Herne und Neuwied ist am Westbahnhof hinlänglich bekannt und auch Vereine wie Leipzig oder Halle sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Also darf man von Seiten der Moskitos allen Fans, Sympathisanten und Interessierten nur sagen, auch wenn dem ein oder anderen der Tabellenvorletzte nicht als spannender Gegner vorkommen mag, ihr unterstützt an dieser Stelle auch das Team der Moskitos für den weiteren Saisonverlauf. Und oft haben ja auch Spiele gegen vermeintliche Underdogs ihren Reiz gehabt, sei es weil es viele Tore gab oder auch weil es plötzlich spannend wurde weil der Underdog einen guten Tag erwischte und stark mitspielte.

Sportlich haben die Moskitos sowieso noch eine Rechnung offen, denn im letzten Spiel am Bornheimer Hang gelang den Moskitos ein magerer 2:0 Auswärtssieg. Im ersten Spiel am Westbahnhof gegen die Hessen schossen die Moskitos ihre Gäste allerdings auch mit 20:0 aus der heimischen Halle. Vor dem Wochenende mit dem Auswärtsspiel am Freitag in Hamm und dem hoffentlich gut besuchten Heimspiel gegen die Frankfurter 1b plagen Moskitos Cheftrainer Frank Gentges allerdings auch wieder personelle Sorgen. Verteidiger Florian Spelleken hat sich an der Hand verletzt, eine endgültige Diagnose steht noch aus. André Kuchnia laboriert an einem Virus, Reto Leonard Schüpping fällt mit einer leichten Gehirnerschütterung in Verbindung mit einer Brustprellung aus und Marius Schmidt ist immer noch nicht spielfähig wegen einer Fußverletzung. „Somit spielen wir wieder mit Mini-Kader von fünf Verteidigern und sieben Stürmern“, haderte Gentges am gestrigen Mittwoch. Auch für das Freitagsspiel in Hamm könnten die Vorzeichen besser sein, denn dass die Eisbären auch in der Lage sind die ersten vier Teams der Tabelle zu ärgern bewiesen sie unlängst mit ihrem Sieg gegen Neuwied.

Ein spannendes Wochenende steht den Moskitos und ihren Fans bevor, ziehen die Zuschauer im ersten Heimspiel des Jahres mit und bereiten dem Spiel eine gut gefüllte Halle? Kann der ersatzgeschwächte Kader die Ausfälle kompensieren und die Hürde in Hamm nehmen? Werden die Moskitos ihren dritten Tabellenplatz letztlich auch am kommenden Wochenende verteidigen? Wie fügt sich „der Neue“ ins Team ein und welchen Eindruck hinterlässt er?

( Quelle: Homepage ESC Moskitos Essen )
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