800 Künstler aus 24 Nationen und darunter 40 junge Gelsenkirchener

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Zu ihrer „Black and White“-Show wurden die Tänzerinnen und Tänzer aus Gelsenkirchen vom Bürgermeister der türkischen Partnerstadt, Dr. Hasan Akgün, persönlich begrüßt. Sie starteten bei dem Festival außer Konkurrenz und hatten weit mehr zu bieten als Folkloretänze. Vielmehr rissen sie die Besucher mit ihren Darbietungen regelrecht von den Stühlen, weil sie zu den aktuellen Hits des Sommers tanzten und ihr Können unter Beweis stellten. Fotos: Privat (Foto: Fotos: Privat)
 
Bei einer Schifffahrt auf dem Bosporus trafen alle Tänzerinnen und Tänzer aus den 24 Nationen zusammen und erlebten einen unvergesslichen Tag. Auch Dr. Hasan Akgün und Dieter (beide links) waren an Bord. Foto: Privat (Foto: Foto: Privat)

Seit dem Jahr 2004 verbindet die Stadt Gelsenkirchen und die Stadt Büyükcekmece, ein Vorort von der Metropole Istanbul, eine Städtepartnerschaft. Einer der „Gründerväter“ der Städtepartnerschaft war Dieter Wagner, der im Jahre 1956 auch der Gründer der damaligen Hasseler Schreberjugend war. Elf bzw. fast 60 Jahre später nahm Wagner mit „seiner“ inzwischen als Hasseler Dance Sensation bekannten Formation am 16. Internationalen Kunst- und Kulturfestival Büyükcekmece teil, womit sich ein Kreis schließt.

Gern gesehener Gast beim Kulturfestival


Denn Dieter Wagner und seine Tanzformation sind bereits länger zu Gast bei dem Kulturfestival als es die Städtepartnerschaft mit Gelsenkirchen gibt.
Die jungen Tänzerinnen und Tänzer und ihr Choreograf kommen überhaupt ziemlich rum in der Welt: England, Taipei, Malaysia, Mexiko, Ägypten, Türkei, USA und Jamaika haben sie bereits bereist.

Hasseler Dance-Sensation


Und so bunt wie die Ziele ihrer Auftrittsreisen, sind auch die rund 60 Jugendlichen im Alter von 15 bis 26 Jahren. Sie haben Wurzeln auf ganz Europa verteilt sowie Albanien, Russland, Libanon, Jamaika und der Dominikanischen Republik.
In diesem Jahr war die Multi-Kulti-Tanzgruppe wieder zu Gast bei alten Bekannten in Büyükcekmece, wo das Kulturfestival in der Altstadt stattfindet, in der historischen Umgebung der alten Karawanserei, des Amphitheaters und der Brücke, die der Stadt ihren Namen gibt, und früher als Verbindung mit der Seidenstraße nach China galt.

Schalke 04 Ehrenpräsident Gerd Rehberg

Und wie es sich für alte Bekannte gehört, wurde auch dieser Besuch wieder viel beachtet in der Partnerstadt und die Gelsenkirchener fanden sich in den türkischen Medien wieder. Natürlich wurde dabei auch der Ehrenpräsident des FC Schalke 04 bedacht, denn Gerd Rehberg ist jedes Jahr aufs Neue ein gern gesehener Gast des Kulturfestivals.
In diesem Jahr brachte er als Gastgeschenk ein Trikot von Julian Draxler mit und überreichte es dem fußballbegeisterten Bürgermeister von Büyükcekmece Dr. Hasan Akgün, der ein großer Schalke-Fan ist.

Gelsenkirchener Tänzer haben einiges erlebt


Beim Kulturfestival verlebten die Gelsenkirchener allesamt eine schöne Zeit und vor allem die jungen Tänzerinnen und Tänzer konnten viele neue Kontakte in alle Welt schließen. Den jungen Herren gefielen vor allem die brasilianischen Tänzerinnen. Alle Gelsenkirchener waren beeindruckt von der Tanzgruppe aus Guam, die mit ihren Baströckchen an hawaiianische Tänzerinnen erinnerten.
Insgesamt acht Shows absolvierten die 40 Tänzerinnen und Tänzer, darunter auch drei im Amphitheater. „Bei einer der Shows dort waren wir die Vorgruppe für die derzeit bekannteste türkische Popsängerin, die sich später bei ihrem eigenen Auftritt sogar bei uns bedankte“, berichtet Dieter Wagner. „Diese Show sahen 4000 Zuschauer im ausverkauften Amphitheater sowie 10.000 weitere beim Public Viewing im Kulturpark.“

Eine Schwarz-Weiß-Party als Highlight


Da die Hasseler Dance Sensation außerhalb der Wertung des Festivals auftrat, durfte sie bei der Begrüßungsshow eine „Schwarz-Weiß-Party“ tanzen. Dabei heizten sie den Gästen mit vielen bekannten Sommerhits ein und sorgten für eine tolle Stimmung.
„Die anderen Gruppen tanzen meist Folkloretänze und wir haben beeindruckt durch die modernen Hits, die man auf der ganzen Welt kennt. Darum dankte uns Dr. Hasan Akgün auch ausdrücklich für unsere Auftritte“, strahlt ein glücklicher Dieter Wagner.

Eine Schifffahrt auf dem Bosporus


Zum Dank erlebten die jungen Gelsenkirchener eine lange Fahrt auf dem Bosporus, bei der sie mit allen anderen jungen Leuten feiern konnten. Auch ein Ausflug nach Istanbul stand auf dem Programm. „Aber angesichts des Attentates, war das nicht ganz ohne Gefahr und nur die Jugendlichen, deren Eltern ihr Einverständnis gegeben hatten, konnten mitfahren und die Hagia Sophia, die Blaue Moschee und all die anderen Sehenswürdigkeiten hautnah erleben“, erzählt Wagner.
Dabei stand das Festival in diesem Jahr unter dem Motto „The Festival Contributes To The World Peace“ oder zu deutsch: „Ein Festival als Beitrag zum Weltfrieden“. Für Dieter Wagner steht jetzt schon fest, dass er im nächsten Jahr auch bei der 17. Auflage des Festivals wieder dabei sein wird.
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