Belhanda-Tor reicht S04 nicht für den Sieg

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Younes Belhanda (l.) war nicht nur wegen seines Tores gegen Stuttgart mit der beste Schalker am Sonntagabend. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Veltins-Arena |

Der S04 hat den Sprung auf Platz drei verpasst. Gegen den VfB Stuttgart kam Schalke am Sonntagabend nicht über ein 1:1 hinaus.

30 Minuten lang spielten die Königsblauen am 22. Spieltag gut. Zwar hatte das Team von Trainer André Breitenreiter auch noch danach die eine oder andere Torgelegenheit. Doch die Gäste aus dem Schwabenland waren unter dem Strich dem Siegtreffer trotz zwischenzeitlichem Rückstand wesentlich näher als die „Knappen“.


Younes Belhanda profitiert vom erkrankten Max Meyer

Da half auch nicht das Tor von Winter-Neuzugang Younes Belhanda in der 14. Spielminute zum 1:0. Der von Dynamo Kiew ausgeliehene Mittelfeldspieler absolvierte ein starkes Spiel - zumindest in der ersten Halbzeit, ehe er wie seine Kollegen mehr und mehr abbaute. Für den auf der Position des Spielmachers wirkenden Marokkaner war die Erkrankung von Max Meyer (Mandelentzündung) eine echte Chance, die er gut nutzte. Belhanda wirkte wie ein „klassischer Zehner“, den die Schalke-Fans seit Lincoln angeblich nicht mehr auf Schalke hatten. Mit einem hohen Laufpensum, einer guten Übersicht und toller Technik setzte der 25-Jährige tolle Duftmarken und leitete somit auch selbst das 1:0 ein. Seinen starken Pass in die Schnittstelle der Stuttgarter Abwehr konnte Alessandro Schöpf, zweiter Winter-Neugang, zunächst nicht verwerten. Doch Belhanda köpfte den Abpraller dann ins leere Tor.

Timo Werner wirbelt S04 durcheinander

Die Stuttgarter, die zuletzt fünf Siege in Folge feiern und sich somit den Abstiegssorgen vorerst entledigen konnten, hatten einzig und allein in Timo Werner ihren gefährlichsten Spieler. Der erst 19-Jährige war aufgrund seiner Schnelligkeit nur selten in den Griff der blau-weißen Abwehrspieler zu kriegen. So legte er eine Großchance für seinen Kapitän Christian Gentner (6.) auf, ehe drei seiner Schüsse in der 20., 28. und 45. Spielminute erst im letzten Moment zum Eckball geklärt werden konnten. Schalke hingegen hatte neben dem Tor(schützen) auch durch Klaas-Jan Huntelaar und Leon Goretzka sehr gute Torchancen.

Martin Harnik staubt zum Ausgleich ab

Das änderte sich allerdings mit Beginn der zweiten Halbzeit. Zwar hatte Huntelaar in der 54. Spielminute noch eine sehr gute Chance zum 2:0. Doch danach schoss Roman Neustädter seinen Torwart so unglücklich an, dass dieser fast im eigenen Netz landete (56.) und der kurz zuvor eingewechselte Stuttgarter Alexandru Maxim scheiterte nur hauchdünn mit seinem Seitfallzieher (72.). Zwei Zeigerumdrehungen später traf der VfB dann aber doch noch. Zunächst konnte Fährmann einen Kopfball von Gentner noch spektakulär abwehren. Doch der Ball landete genau vor den Füßen vom ebenfalls erst kurz zuvor eingewechselten Martin Harnik, der den Ball aus vier Metern nur noch ins leere Tor schieben musste.

Donezk nächster Schalke-Gegner

Nach 90 Minuten blieb es bei dem 1:1-Unentschieden, womit die Schwaben besser leben konnten. Schalke dagegen wartet nach der 1:2-Niederlage in Mainz und dem 0:0 in Donezk nun schon seit drei Pflichtspielen auf einen Sieg. Die nächste Gelegenheit folgt aber schon am Donnerstag (25. Februar). Dann empfangen die Königsblauen Schachtar Donezk zum Rückspiel in der Zwischenrunde der Europa League.

Bildergalerie Schalke gegen Stuttgart

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