City-Umbau: Kann wenigstens Samstags der Baulärm nicht ruhen?

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Anke Rößing findet ebenso wie ihre Begleiter am Tisch, dass wenigstens am Samstag in der Innenstadt der Baulärm ruhen sollte, zumal bei schönem Wetter der Innenstadtbereich am verg. Samstag ziemlich voll war. Foto: Kariger

Gladbeck: City-Neugestaltung im Fußgängerbereich | Die Umbaugestaltung in der City nimmt immer mehr Formen an. Man will ja schließlich bis zum Ende November mit dem Bauabschnitt zum Europaplatz fertig sein. Schönes Wetter und eine volle City herrschten am vergangenen Samstag. Doch es gibt auch negative Resonanzen auf die Umbaumaßnahmen.

So zum Beispiel beschwerte sich eine Gruppe Citybesucher am Stehtisch eines Kaffeerösters in der Innenstadt über den Baumaschinenverkehr, weil sie ansonsten in der Woche einer Beschäftigung nachgehen und wenigstens am Samstag mal in Ruhe verweilen wollten.

Sie fanden es alle nicht gut, dass man auch am freien Wochenende nicht in Ruhe seinen Kaffee am Stehtisch trinken kann.
"Der fährt einem ja fast über die Füße, wenn man nicht aufpasst", erklärte sinngemäß Anke Rößing dem Stadtspiegel, die bei einer Tasse Kaffee am Tisch vor einem Kaffeeröster steht.

Zugegeben, man möchte wenigstens am Samstag nach getaner Arbeit in der Woche ein paar Stündchen in Ruhe in der Stadt verbringen und bummeln gehen. Erst recht noch, wenn die Sonne scheint und schönes Wetter vom Himmel lacht.
Dazu gehört auch die Frequentierung der Sitz- und/oder Stehgruppen-Bereiche der Bäcker, Eisdielen, Kaffeeröster oder Imbissbetreiber in der Innenstadt.
Wenn dann eine Baumaschine wenige Zentimeter vor dem vollbesetzten Kaffeetisch rangieren muss und dabei fast über die Füße der Umstehenden rollen könnte, würde man nicht zur Seite gehen, so ist das mehr als unangenehm.

Pro und Kontra:

Auf der anderen Seite gesehen wird die ausführende Baufirma in der Innenstadt schon einen triftigen Grund haben, wenn sie per Überstunden Samstags in der City die Baumaschinen und Arbeitskräfte zusätzlich rollen/werkeln lässt, die allerdings während der Arbeit auch erheblichen Maschinen-Lärm erzeugen, der sich nun mal eben nicht vermeiden lässt.
Außerdem soll, wie bereits veröffentlicht wurde, der Bauabschnitt bis zum Europaplatz Ende November termingerecht in trockenen Tüchern sein.

Festzuhalten wäre, dass die Jungs an Schüppe und Maschine auch nur ihre Pflicht tun.
Wenn alle Umbaumaßnahmen einmal abgeschlossen sind, dann haben wir wohl für die nächsten ca. 25 Jahre endlich wieder Ruhe.

Foto: Kariger
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3 Kommentare
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Werner Hülsermann aus Gladbeck | 12.10.2014 | 11:07  
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 12.10.2014 | 12:36  
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Robert Giebler aus Gladbeck | 14.10.2014 | 11:41  
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