Kreis Kleve: Übernachtungszahlen in 25 Jahren verdreifacht

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Tragen mit ihren Besuchergruppen zur Steigerung der Übernachtungszahlen im Kreis Kleve bei: die Busunternehmer – hier beim „Busunternehmertag Kreis Kleve“ im Mitte März 2013 vor dem Museum Schloss Moyland.

Der Niederrhein ist eine stark wachsende Tourismusregion und das bereits seit 25 Jahren.

In der Reihe „Statistik Kompakt“ unter dem Titel „Tourismus – ein Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen“ hat IT.NRW – das frühere statistische Landesamt – ein landesweites Wachstum der Branche festgestellt. So ist die Zahl der Übernachtungsgäste in NRW von 1987 (9,5 Mio.) bis 2012 (fast 20 Mio.) auf mehr als das Doppelte gestiegen. Im Vergleich dazu hat der Kreis Kleve die Zahl seiner Übernachtungsgäste in dem Vierteljahrhundert nahezu verdreifacht von 136.311 auf 408.202. Ähnlich gut hat sich der Kreis Kleve im Vergleich zum Landesdurchschnitt bei den Übernachtungen seiner Gäste entwickelt.

Vergleich zum Landesdurchschnitt

IT.NRW zählt im Land NRW eine Zunahme der gebuchten Betten von 53 Prozent zwischen 1987 bis 2012. Der Kreis Kleve verbuchte in diesem Zeitraum eine Steigerung um 211 Prozent zu. „An diesem Erfolg haben nicht zuletzt die gemeinsamen und kontinuierlichen Bemühungen von Kommunen und Leistungsanbietern ihren Anteil“, so die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve. Ergänzt um die Arbeit der Niederrhein Tourismus GmbH mit Sitz in Viersen konnte in den vergangenen Jahren der Bekanntheitsgrad der Region noch einmal deutlich gesteigert werden. Die drei Stufen der Vermarktung – Kommunen, Niederrhein Tourismus und Kreis-WfG – und ihre gute Zusammenarbeit führten jüngst zum Zuwachs von 5,2 Prozent im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr. Das bescherte dem Kreis Kleve einen Höchstwert von 871.042 Übernachtungen.

Und für die ersten beiden Monate dieses Jahres lieferten die Statistiker aus Düsseldorf erneut positive Zahlen für den Niederrhein. Im Januar und Februar lagen die Übernachtungszahlen mit 87.737 belegten Betten zwischen Emmerich am Rhein im Norden und Straelen im Süden erneut um 14,3 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
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