Symbolischer Spatenstich markiert den Startschuss

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Der Anfang ist gemacht. Ramos Janssen Geschäftsführer der AVG, Wolfgang Jansen, Geschäftsführer der GO sowie Bürgermeister Ulrich Knickrehm und Stadtbaurat Klaus Krantz (v.l.) beim ersten Spatenstich. Foto: Steve

„Das ist der erste Schritt in die Zukunft“, sagt Bürgermeister Ulrich Knickrehm und packt gleich selber mit an. Zusammen mit Stadtbaurat Klaus Krantz, dem Geschäftsführer der AVG-Baustoffe, Ramos Janssen, und Wolfgang Jansen, Geschäftsführer der Gocher Stadtentwicklung GO, vollzieht das Stadtoberhaupt sympolisch den ersten Spatenstich.

Christian Schmithuysen

Das Quartett gibt damit den Startschuss zu den Bautätigkeit auf dem ehemaligen Gelände der Reichswaldkaserne. „Man sieht ja direkt, dass es sich bei dem Baugebiet um eine gewaltige Dimension handelt“, ist sich der Bürgermeister sicher, dass das Projekt gut angenommen wird. Die Zahlen geben ihm recht. Mehr als 200 Bauinteressenten haben sich bereits bei der GO! registrieren lassen.
Aber der Reihe nach: Ende 2007 hatte die Stadt das rund 27 Hektar große Gelände der ehemaligen Kaserne vom Bund erworben. Wie der neue Stadtteil einmal aussehen soll, konnten die Bürger von Beginn an unter dem Titel „miteinander Stadt gestalten“ mit entschieden. Begleitet von Fachleuten aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung bot die Stadt Goch im Jahr 2009 umfangreiche Werkstattverfahren und Diskussionsplattformen an, an deren Ende eine Planungsgrundlage für die konkreten Bauleitverfahren stand. So ist unter anderem der See ein zentraler Bestandteil der Planungsgrundlage. Nach den über zweijährigen Abrissarbeiten der ehemaligen Kasernen und der Entsorgung von Rohren und Kanälen soll jetzt zunächst eine Baustraße entstehen.

Ab Frühjahr kann gebaut werden


Wenn die Witterung mitspielt können ab März die Bauarbeiten an den ersten privaten Grundstücken beginnen, deren Verkauf jetzt startet. 40 Parzellen sind zunächst verfügbar, sie haben eine Größe zwischen 300 und 1.000 Quadratmetern. Der Grundstückspreis liegt zwischen 56.000 und 182.000 Euro. Darin enthalten sind die gesamten Erschließungskosten für die erstmalige Erstellung der Straßen, Grün­anlagen, Beleuchtung und der Gasanschluss bis ins Gebäude. Zum ersten Bauabschnitt gehört auch der etwa 1,6 Hektar große See in der Geländemitte.
Die registrierten Bauinteressenten werden noch vor Weihnachten angeschrieben und auf den neusten Stand gebracht. „Aber auch neue Interessenten können sich noch gerne bei uns melden“, verweist GO-Geschäftsführer Wolfgang Jansen darauf, dass die Grundstücksvermarktung in vollem Gange ist.
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