Nach Beinah-Katastrophe in Pfalzdorf: Bezirksregierung verbietet den Maxi-Train!

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Goch: Gocher Wochenblatt |

Am 1. Oktober kam es am Bahnübergang Hevelingstraße zu einem Beinah-Unfall mit der Bahn: Ein sogenannter Maxi-Train (ein Bus mit Anhänger) blieb zunächst auf den Gleisen stecken, als ein Zug heranrauschte. Die Polizei hatte daraufhin die Ermittlungen übernommen. Nun kam aus Düsseldorf die erste Reaktion: Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der Stadt Goch per Fax mitgeteilt, dass der sogenannte Maxi-Train eines mit dem Transport von Schülern der Gesamtschule Mittelkreis beauftragten Unternehmens bis auf weiteres nicht mehr verwendet werden darf. Dies teilte die Stadt Goch jetzt mit.

Grund ist laut Bezirksregierung, dass der eingesetzte Fahrer nach Ermittlungen der Polizei nicht die zwingend vorgeschriebene Schulung für das Fahrzeug erhalten hat.

Busunternehmen wird von der Stadt nicht mehr beauftragt

Dies war dem Zweckverband Gesamtschule und dem mit der Beauftragung des Schülerspezialverkehrs betrauten Schulamt der Stadt Goch nicht bekannt. Das Schulamt hat daher entschieden, dass das Busunternehmen bis auf weiteres generell und ab sofort nicht mehr für den Schülerspezialverkehr eingesetzt wird. Ein anderes Busunternehmen wird die Fahrten zunächst übernehmen. Näheres teilt der Zweckverband Gesamtschule in der kommenden Woche mit.

Maxi-Train wurde für Schülertransport eingesetzt

Der besagte Maxi-Train wurde bislang zum Schülertransport für eine Route der Gesamtschule Mittelkreis eingesetzt.
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