Nicht nur die Minis der Feuerwehr boten bei der Hauptziehung des Werbering Goch eine feurige Show!

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Aus den Händen von Hans-Theo Küppers (3. von rechts) nahm Johann Stiphout die Schlüssel für den Hauptpreis, einen Citroen C1, entgegen. Ein schönes Spalier bildeten derweil (von links) der Werbering mit Jörg Thonnet, Karin Arntz, Theo Verhaelen (Gewinner des 2. Preises), Gangolf Kowal, Maik Hendricks, Bürgermeister Ulrich Knickrehm (rechts) und Rechtsanwalt Hans-Jürgen van Triel (2. von rechts)Foto: Steve
  Goch: Kastell | "Feueralarm" im Gocher Kastell: Bei der Hauptziehung im Rahmen des Weihnachtsgewinnspiels des Werbering Goch ging es heiß her und das nicht nur, weil die Minis der Karnevalsabteilung der Feuerwehr Goch einen tollen Tanz auf die Bühne brachten, von dem auch Karin Arntz vom Werbering total begeistert war ...

VON FRANZ GEIB

Goch. Mitte Januar ist für die viele Gocher fest verbucht: Auch an diesem zweiten Sonntag im Monat platzte Gochs gute Stube sprichwörtlich aus allen Nähten, denn gut 400 Gäste im Saal und einige in den Fluren des Kulturzentrums wollten die spannende Verlosung des Werbering Goch miterleben.
Und vor allem wollten sie etwas gewinnen und dafür bot die Gemeinschaft der Gocher Einzelhändler an diesem Tag reichlich Möglichkeiten. Stunde um Stunde verlasen Karin Arntz und Jörg Thonnet vom Vorstand des Werbering Namen über Namen, die auf den Gewinnheften standen, die zuvor aus der großen gelben Lostrommel herausgefischten standen.
Dort stand Rechtsanwalt Hans-Jürgen van Triel und hatte von der ersten Sekunde bis zur letzten Drehung der Trommel ein wachsames Auge über den ordnungsgemäßen Verlauf der Ziehung.
War der Advokat für das rechtlich einwandfreie Procedere verantwortlich, sorgten andere für die unterhaltsamen Zwischentöne. Hans-Theo Küppers, aus dessen Haus der Hauptpreis -ein Citroen C1- ins Kastell rollte, erläuterte Jörg Thonnet und dem versammelten Publikum die Eigenschaften und Leistungsdaten des Kleinwagens mit dem Doppelwinkel auf der Motorhaube. So mancher im Saal mag ganz interessiert zugehört haben, vorausgesetzt, er oder sie hat mindestens einmal in einem der Werbering-Fachgeschäfte für insgesamt 50 Euro eingekauft, um mit wenigstens einem vollgeklebten Gewinnheft an der Verlosung teilnehmen zu können. Georg Münker hat's getan "Ich war so oft im Baumarkt, da dürften mindestens dreizehn Hefte von mir drin sein!", offenbarte der Diplom-Ingenieur. Starke, weibliche Konkurrenz hatte der Uedemer zumindest in Martina Vaegs, die ebenfalls das eine oder andere Hefte mit Gewinnmarken vollkleben konnte und darum ebenso mit entsprechend viel Hoffnung der Ziehung folgte.
Doch der Spannung wegen hatte der Werbering jedes Jahr ein starres Konzept, dass zunächst viel Unterhaltung der karnevalstreibenden Vereine aus der Niersstadt vorsah. Die Kolping-Mäuschen und die Bambinis der 1. GGK Rot-Weiß beispielsweise zeigten auf der Kastellbühne, dass der Karneval in Goch zu recht groß geschrieben wird. Zu den Klängen aus der Orgel von Wolfgang Bachus zeigten die Kleinen mit einer tollen Tanznummer, mit wieviel Engagement in den Vereinen nach wie vor gearbeitet wird. Und das es eben nicht nur eine Tanzgruppe gibt, die derlei im Repertoire hat, bewiesen auch die anderen Vereine wieder eindrucksvoll, darunter die Teenies von Viktira Goch oder eben die Minis der Feuerwehr, die als "Flämmchen" einen höllisch guten Auftritt hatten.
Die Zuschauer im Saal belohnten die Auftritte aller Tanzgruppen mit reichlich Beifall, wenn gleich sie die meisten sicher auf eine bestimmte Tanzgarde warteten, nämlich die der Feuerwehr. Denn die hatte das amtierende Gocher Prinzenpaar Carsten I. (Janssen) und Christine I. (Linssen) im Gefolge und das bedeutete, dass es bis zur Ziehung der drei Hauptpreise nicht mehr lange dauern würde. Kaum hatte die starke Narrenarmada mitsamt Bürgermeister, Spielmannszug und Tambourcorps Weeze die Bühnenbretter erobert, drückte Jörg Thonnet auch gleich auf die Tube und ließ zur Ziehung schreiten. Nachdem die Tollitäten und der Bürgermeister ihr Werk vollbracht hatten, gab es prinzliche Worte ans Auditorium: "Heute kann man so viel im Internet bestellen, da ist es umso wichtiger, dass es einen Werbering gibt." Kundenfreundlichkeit, fachliche Beratung und schließlich Wirtschaftskraft ließen sich nicht auf virtuellem Wege realisieren, wollte Prinz Carsten damit sagen. Klar war damit auch, dass der Prinzenorden an diesem Tag den Machern der Hauptziehung zukommen sollte. Stellvertretend nahmen Karin Arntz und Jörg Thonnet die Auszeichnung an.
Bürgermeister Ulrich Knickrehm, der den Hauptpreis des Tages aus der Lostrommel ziehen durfte, spendete schon vorab allen Trost. "Ich würde ja gerne jedem einen Hauptpreis ziehen, doch der Rechtsanwalt erlaubte es mir nicht", scherzte Knickrehm augenzwinkernd in Richtung von Hans-Jürgen van Triel.
Sei' s drum, die Gewinner waren ermittelt und alle drei sind Gocher beziehungsweise Asperdener. Über 500 Euro durfte sich Marcel Veeger freuen, 1.000 Euro gingen an Theo Verhaelen.
Am größten dürfte die Freude bei Paula Stiphout gewesen seien, denn ihr Name fiel, als der Gewinner des Hauptpreises, dem Citreon C1 genannt wurde. Stellvertretend für die Asperdenerin nahm Ehemann Johann die Schlüssel für den Neuwagen in Empfang. "Wir haben gerade erst ein neues Auto gekauft, jetzt müssen wir mal schauen, wie wir das jetzt alles regeln", verriet er dem Gocher Wochenblatt einen Moment später.
Auch bei der Zusatzverlosung, die unter anderem von Maik Hendricks und Carlo Lörper betreut wurde, ließ sich der Werbering nicht lumpen und brachte viele, viele Sachpreise - vom Badmintonschläger bis zur Kaffeemaschine und einem 300-Einkaufsgutschein- unters Volk. Wer an dem Sonntag im Gocher Kastell zu Gast war und blieb konnte seinen Preis gleich mit nach Hause nehmen. 
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