Boule, Street-Basketball, Rock und Klassik - Was man alles im Gocher Stadtpark machen kann ...

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Goch: Gocher Wochenblatt |

Thomas Claaßen aus Goch stört so einiges in seiner Stadt. Da ist zum einen die Geschichte mit den Parkgebühren, die auch er als Anwohner bezahlen soll. Doch da will der Gocher abwarten, ob mit der Wahl des neuen Bürgermeisters noch mal Bewegung in das Thema kommt.

Und da ist zum anderen die Geschichte mit dem Gocher Stadtpark, der in seinen Augen ein tristes Dasein fristet, statt besser von Jung und Alt genutzt zu werden. „Bettina Trenckmann hat ja gesagt, dass in Goch keine städtische Jugendarbeit mehr stattfindet, aber hier könnten wir zeigen, dass da was geht“, so der Gocher. Unter dem Titel „Gocher Stadtpark - wir kommen“ ruft Claaßen in den sozialen Netzwerken (und natürlich auch hier) dazu auf, die öffentliche Grünfläche nicht nur als Paddler-Anlegestelle zu nutzen oder Spaziergängern zu überlassen.

Junge Nachwuchsbands in die Konzertmuschel


„Es gibt genug junge Bands im Kreis Kleve, die ihr Können zeigen möchten! Das wäre im Gocher Stadtpark doch möglich. Dort ist eine Konzertmuschel, die nur einmal im Jahr genutzt wird. Warum nicht öfters? “, fragt er.
Auch eine andere Idee wäre denkbar: eine Beach-Volleyball-Anlage mitten im Park. „Diese kann man schnell errichten und kostet wenig“, so rechnet Claaßen vor. Zwischen 2. 500 bis 15.000 Euro seien nur aufzubringen.

Für die Stadt sollen keine Kosten entstehen


„Mit Sponsoren, den Vereinen und Ehrenamtlichen geht das, und für die Stadt Goch entstehen dabei kaum Kosten.“ Die Menschen in Goch hätten keine öffentliche Grünfläche, die sie als Treffpunkt für verschiedene sportliche oder kulturelle Aktivitäten nutzen könnten, dabei gäbe es diese mitten in der Stadt. Auch eine Boulebahn oder eine Street-Basketball-Anlage ließen sich im Park mit geringem Aufwand und ohne die Blumenrabatten oder Liegeflächen zu zerstören, bauen, glaubt der Familienvater, der sogar noch weiter denkt: „Wir haben jährlich tausende von Paddlern hier, warum gibt es immer noch keinen Kiosk? Diese Idee gab es doch mal.“

Angebote zur Begegnung machen


Solche und verschiedene andere Angebote zur Begegnung würden in seinen Augen auch Bewegung in Sachen Integration und Inklusion bringen.
Noch hat Thomas Claaßen seine Ideen nur im sozialen Netzwerk und nicht in der Öffentlichkeit formuliert.
Doch würde er sich wünschen, wenn sich weitere echte und tatkräftige Unterstützer finden ließen, um diesen „Park der Begegnung“ Wirklichkeit werden zu lassen. Sollte es sie geben, melden diese sich am besten unter der Telefonnummer
0 28 23/92 74 614.
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