Acht Tage lang wurde Schach gespielt

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Viel zu Grübbeln. Fynn Pauls vom Uedemer Schachklub hat bei den achttägigen Deutschen Jugendmeisterschaften mitgemacht. Foto: privat
UEDEM. Bei den Deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen durften die Organisatoren 680 schachbegeisterte Kinder und Jugendliche nebst Verwandten, Betreuern und Mitarbeitern unterzubringen. Gespielt wurde an acht Tagen in der Kongresshalle, die Teilnehmern und Zuschauern reichlich Platz bot.
Aus dem beschaulichen Weeze hatte sich der 12-jährige Fynn Pauls mitsamt Familie auf den Weg gemacht, um die Farben des Uedemer Schachklubs in der U12-Klasse zu vertreten. 60 Kinder aus allen 16 Bundesländern kämpften in seiner Altersgruppe um den Titel „Deutscher Meister“. Dabei spielten sie 330 Partien mit insgesamt 13.840 Zügen. Fynn, vor dem Turnier auf Rang 31 gesetzt, erreichte nach 11 Runden mit 6-5 Punkten immerhin Platz 21.
Sein Trainer Heinz Aldenhoven, einige Tage selbst vor Ort, war dennoch nicht ganz zufrieden: „Da war mehr drin! Fynn hat sein großes Potential nicht voll ausgeschöpft.“ Kein Wunder bei fast 40 Stunden konzentrierter Denkarbeit am Brett (hinzu kommen noch Vor- und Nachbereitung der Partien). Da hat man schon mal einen kleinen Durchhänger. Unterm Strich kann der Uedemer Schachklub aber stolz auf seinen Nachwuchsmann sein. „Wenn Fynn am Ball bleibt“, sagte Trainer Aldenhoven, „wird man in Zukunft noch einiges von ihm hören.“
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