„Wir zeigen Homo- und Trans*phobie die #RoteKarte!“

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Der 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homo- und Trans*phobie. Weltweit zeigen Menschen an diesem Tag ihre Solidarität mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*menschen. Auch in Hagen soll ein deutliches und buntes Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung gesetzt werden.

Der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen beteiligt sich an den NRWweiten Aktionen „Zeig Homo- und Trans*phobie die Rote Karte“ und „Bunte Farbe gegen Vorurteile“ der Fachberatungsstelle „gerne anders!“ und der Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“. Die Aktionen rufen zum Mitmachen auf: Menschen können auf Fotos eine Rote Karte in die Kamera halten und es mit einem Statement gegen Diskriminierung und dem Hashtag #RoteKarte in den sozialen Netzwerken posten. Weniger virtuell geht es zu, wenn Vorurteile auf eine Leinwand gesammelt und anschließend mit bunten Farben übermalt werden.
Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*menschen sind auch heutzutage noch Diskriminierung, Vorurteilen und sogar Gewalt ausgesetzt. Deshalb befürchten fast 74 Prozent der jungen nicht-heterosexuellen Menschen durch ein Coming-Out von Freunden abgelehnt zu werden, fast 70 Prozent haben Angst vor Ablehnung durch die Familie und ca. 20 Prizent befürchten gar körperliche Gewalt (Deutsches Jugend Institut, 2015). Die Aktionen zum IDAHOT sollen auf die gesellschaftlichen Probleme und diese Ängste aufmerksam und zudem jungen Menschen Mut machen.
Der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen lädt alle zum Mitmachen ein: am 17. Mai von 13 bis 17 Uhr am interaktiven Gemeinschaftsstand mit der Aids-Hilfe Hagen in der Volme-Galerie.
Weitere Informationen zu der NRW-weiten Aktion unter www.rotekarte.nrw; weitere Informationen zu den Initiatoren www.andersundgleich-nrw.de und www.gerne-anders.de.
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