SinnLeffers: Insolvenzverfahren aufgehoben

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(Foto: Stephan Faber)
Hagen: SinnLeffers |

Das zuständige Amtsgericht in Hagen hat rund zehn Monate nach Antragstellung am 1. August das Insolvenzverfahren über das Vermögen der SinnLeffers GmbH aufgehoben.

„Dies ist der Start in eine stabilere Zukunft der SinnLeffers“, schreibt Geschäftsführer Friedrich Wilhelm Göbel in einer Mitteilung an die rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der neu aufgestellten Zentrale in Hagen sowie den 20 Filialen bundesweit. Die Sortimente sollen künftig noch stärker lokalisiert werden, um der lokalen Nachfrage angemessen entgegen zu kommen. Eine Digitalisierungsoffensive habe zum Ziel, die Kunden in der Zukunft verstärkt auch online zu erreichen. Darüber hinaus würden sich die Filialen, die in den kommenden drei Jahren „deutlich aufgewertet“ würden, in Zukunft multimedial deutlich emotionaler präsentieren. Ebenso solle das Gastronomieangebot in den Filialen erweitert werden.
„Trotz der überraschenden Entscheidung des Bundesfinanzhofes zum Sanierungserlass zum Jahreswechsel 2016/17 haben wir konsequent den Kurs in Richtung Eigensanierung des Traditionsunternehmens im Blick behalten“ erläutert Sanierungsgeschäftsführer Dr. Thomas Kluth von Kluth Rechtsanwälte.
Die eigenverwaltende Geschäftsführung habe konstruktiv mit dem Sachwalter zusammengearbeitet und die diversen Aktionsfelder eines namhaften Einzelhändlers Schritt für Schritt erfolgreich beackert. „So haben wir im Saldo während des Insolvenzverfahrens die Anzahl der Beschäftigten sogar noch erhöht“, so Dr. Kluth.
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