Bloß nicht vom Maibaum erschlagen lassen!

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Glück gehabt: Pärchen unterm Maibaum in Hagen-Boele. Unverletzt geblieben!
Herdecke. Kein Aprilscherz im Dezember: Der gefährlichste Tag des Jahres ist ausgerechnet der 1. Mai. Das behaupten Traumaforscher der Universität Witten/Herdecke.
Statistisch gesehen ereignen sich zum Auftakt des Wonnemonats die meisten Unfälle. Die Frage, ob es einen Zusammenhang mit gewerkschaftlich organisierten Aufmärschen oder Volksbräuchen unterm Maibaum gibt, lassen die Forscher leider unbeantwortet. Das erhöhte Risiko, sich am Ende dieses Tags im Krankenhaus wiederzufinden, ergibt eine Auswertung des deutschen Trauma-Registers. Zwischen Weihnachten und Neujahr kommen dagegen wenig Schwerverletzte in die Klinik, auffällig ist besonders die geringe Zahl der schweren Autounfälle. Möglicherweise liege das daran, dass man vorsichtiger fährt, weil man seine Familie mit im Auto hat, so die Forscher.
Unter den „Top Ten“ der Tage mit den meisten schweren Unfällen ist auch der 3. Oktober. Die übrigen „kritischen“ Tage liegen alle im Sommer, wo vor allem durch Motorradfahrer die Unfallzahlen fast doppelt so hoch sind wie im Winter.
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