Hagener Chefarzt gefragter Interviewpartner im Sportfernsehen

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Nicht nur als Chefarzt der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe ist Dr. Helmut Queckenstedt ein gefragter Experte. Auch in der Betreuung von Profisportlern ist der Mediziner ein gern gesehener Interviewpartner. BVB-Reporter Stephan Schäuble vom Fernsehsender Sky befragte den Chefarzt zu seiner Meinung über die aktuelle Verletzungsserie bei den Bundesliga-Fußballern von Borussia Dortmund.

Verletzungen im Leistungs- und Profisport ist ein Thema, zu dem Dr. Helmut Queckenstedt insbesondere aus seiner langjährigen Erfahrung auch als Mannschaftsarzt des Basketball-Bundesligisten Phoenix Hagen, viel sagen kann. „Natürlich werden beim Fußball andere Bedingungen an den Körper gestellt, als beim Basketball“, sagte der Mediziner, „aber meine Erfahrungen zeigen, dass der Kern von Sprunggelenks- und Oberschenkelverletzungen häufig der gleiche ist“. So ist Dr. Helmut Queckenstedt überzeugter Befürworter der Zusammenarbeit von Schulmedizin und Osteopathie. „Wir haben im Profisport die Erfahrung gemacht, dass viele Verletzungen der Sportler von Rotationsfehlstellungen im Becken herrühren.“ Beckenschiefstellungen und Iliosakralblockierungen seien häufig die Ursache für weitere Erkrankungen, wie Adduktorenprobleme im Oberschenkel oder aber auch von Sprunggelenksverletzungen.

Beckenschiefstellung


Daher arbeitet Dr. Helmut Queckenstedt im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe auch im Alltag mit Osteopathen zusammen. „Durch eine Beckenschiefstellung kommt es zu einer einseitigen muskulären Belastung und damit zu einer Überbeanspruchung der Adduktoren. Gut ausgebildete Osteopathen können dieses Problem von der Wurzel her behandeln und somit Verletzungen langfristig vermeiden.“ Der Chefarzt betont: „Wir haben überdurchschnittlich gute Erfahrungen mit dieser engen Zusammenarbeit gemacht. Sprunggelenkserkrankungen kommen bei unseren Spielern im Basketball so gut wie nicht mehr vor.“

Taping


Auch das Thema des Tapings wurde vom Sky- Fernsehteam wissbegierig hinterfragt. So empfiehlt Dr. Helmut Queckenstedt das professionelle Taping, das Stützen von Muskeln, Sehnen und Gelenken durch das Aufkleben von elastischen Therapie-Klebebändern, prophylaktisch - bereits vor dem Auftreten von ersten Beschwerden. Der Chefarzt betont: „Viele Sportler mögen Tapes nicht, weil sie sich zunächst ungewohnt anfühlen. Aber das Taping bereits im Training stabilisiert die Sprunggelenke erheblich.“
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1 Kommentar
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Angelika Hartmann aus Hagen | 11.10.2013 | 08:31  
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