Phoenix Hagen in der Krise? - Korbjäger verlieren mit 83:70 gegen Jena

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Ingo Freyer bedient
  Hagen: Ischelandhalle | Bis auf 13 Punkte ist Phoenix Hagen an Jena heran gekommen. Zwischenzeitlich machte Phoenix Hagen keinen Punkt. Zur Halbzeit stand es 24: 43 für Jena. Die Fans sangen "Wir haben die Schnauze voll".
Man kam zwar in den letzten 20 Minuten noch mal ran nur reichte dies nicht.
Phoenix Hagen in der Krise. Drei Spiele , drei Niederlagen. Wenn in den nächsten Spielen keine Besserung eintritt spielt Phoenix in dieser Saison gegen den Abstieg.

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=== Phoenix Hagen aktuell ===


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HYPOTHEK AUS SCHWACHEM ZWEITEM VIERTEL IST FÜR PHOENIX ZU HOCH
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Das war zu wenig: Mit 70:83 (24:43) hat Phoenix Hagen am 3. Spieltag der
easyCredit Basketball Bundesliga gegen Science City Jena verloren. Den
hohen Rückstand aus dem zweiten Viertel federten die Feuervögel im Laufe
des Spiels etwas ab, konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Vor
2.445 Zuschauern in der Arena am Ischeland wurde Hagens Kapitän David
Bell mit 20 Punkten Topscorer der Partie.

Das Personal:

Phoenix begann mit Richard Williams, David Bell, Jonas Grof, Owen Klassen
und Trent Plaisted. Jeremy Dunbar musste nach seinem easyCredit BBL-Debüt
in Bremerhaven mit Rückenproblemen passen. Für Jena starteten Marcos
Knight, Julius Jenkins, Wayne Bernard, Immanuel McElroy und Kenneth
Frease.

Der Spielverlauf:

Den ersten Treffer der Partie erzielte Klassen für Phoenix. Sein Team
verteidigte konzentriert und ließ fast drei Minuten keinen Punkt der
Gäste zu. Dann jedoch fand Jena die Lücken, Frease, Knight und Jenkins
trafen zum 2:6 (4.). Hagens Center Plaisted glich mit zwei verwandelten
Freiwürfen aus (6.). Die Feuervögel gingen kurz in Führung, die sie
dann aber wieder verloren. Ein Dreier von Klassen brachte ein 15:17 nach
dem ersten Viertel.

Die Partie wurde nun fahrig. Zunächst blieb Phoenix nach Korbleger von
Marcel Keßen zum 17:19 dran (12.). Danach gab es für die Hausherren kaum
noch einen Weg zum gegnerischen Korb. Jena setzte sich so mit einem
8:0-Lauf zweistellig ab (15.). Lebenszeichen sendeten die Feuervögel etwa
mit einem Dreier von Williams 22:29 (27.). Letztlich dominierten aber die
Gäste, die bis zur Pause auf 24:43 enteilten.

Blitzschnell meldete Hagen sich zurück: Ein hart erkämpfter Korbleger von
Adam Hess und ein Dreier von Chris Hass zum 29:43 euphorisierten die Halle
(21.). Letzter drehte jetzt auf, verkürzte mit acht Punkten in unter zwei
Minuten auf 34:45 (23.). Das hohe Hagener Tempo führte aber auch zu
einigen Unkonzentriertheiten, die Jena eiskalt nutzte. Die Thüringer
entkamen bis Viertelende auf 45:64.

Die Feuervögel kämpften wacker und reduzierten den Rückstand leicht.
Gerade Bell punktete noch ordentlich. Jenas Center Frease musste nach
disqualifizierendem Foul an Klassen vorzeitig vom Feld (34.). Am Ergebnis
endete das nichts mehr. Dass Hagen das letzte Viertel mit 25:19 und damit
auch die zweite Halbzeit insgesamt gewann, war nur eine Randnotiz.

Das Fazit:

Phoenix begann mit geordnetem Spielaufbau und gestaltete das erste Viertel
ausgeglichen. Dann kam der Einbruch: Das 9:26 im zweiten Viertel blieb bis
zum Ende eine zu hohe Hypothek. Die schwache Zweier-Wurfquote (36 Prozent
Hagen, 56 Prozent Jena) offenbarte, dass auch in der zweiten Halbzeit die
Treffer der Feuervögel einfach nicht fallen wollten. Auch unter den
Körben (40 zu 46 Rebounds) zeigte sich Jena überlegen. Owen Klassens
Double-double (13 Punkte, 11 Rebounds) war schließlich nur für
Statistiker relevant.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Glückwunsch an Jena. Wir sind das Spiel
konzentriert angegangen und haben zunächst so gespielt, wie wir es
vorhatten. Leider haben wir dann einige einfache Würfe am Brett
liegengelassen. Wie in Bremerhaven im vierten Viertel haben wir jetzt im
zweiten Viertel mit minus 17 Punkten die Kontrolle verloren. Aus der
Halbzeit sind wir sehr aggressiv herausgekommen, haben alles gegeben und
auch die zweite Halbzeit gewonnen. Wenn du aber das Rebound-Duell
verlierst, zu viele Turnover hast und schlechte Wurfquoten, kannst du kein
Spiel gewinnen.“

Björn Harmsen (Science City Jena): „Ich bin sehr, sehr stolz auf meine
Jungs. Nach der anfänglich schwierigen Phase im Spiel haben sie alles
rausgeholt und den Fokus hochgehoben. Wir haben clever gespielt. Es ist ja
unsere Stärke, dass einige Jungs schon lange dabei sind. Unser
wichtigstes Ziel war, keine Stimmung entstehen zu lassen. Von Anfang an
wollten wir mit einer aggressiven Verteidigung Hagen das Leben schwer
machen. Das ist uns gelungen. Mit der Führung zur Halbzeit hatten wir ein
gutes Polster, das auch veranwortlich dafür war, dass wir das Spiel nach
Hause gebracht haben.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Science City Jena 70:83 (24:43)

Phoenix Hagen: Bell (20/2), Hass (14/2), Klassen (13/1, 11 Reb.), Williams
(9/1), Hess (6, 4 St.), Keßen (4), Plaisted (2, 9 Reb., 4 Ass.), Grof
(2), Jasinski.

Science City Jena: Knight (17, 8 Reb., 5 Ass.), McElroy (11/1, 10 Reb.),
Clay (11), Jenkins (10/1), Haukohl (8), Frease (8), Mackeldanz (8),
Schmidt (6/1), Reyes-Napoles (4), Bernard.

Stationen: 4:6 (5.), 15:17 (10.), 17:27 (15.), 24:43 (20.), 36:51 (25.),
45:64 (30.), 55:73 (35.), 70:83 (40.).

Zuschauer: 2.445





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Herausgeber:
Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA
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