MGV Heiderose begeistert beim Frühjahrskonzert in Herdecke

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Unter dem Motto „Der MGV „Heiderose“ stellt sich seinen Nachbarn vor“ gab der MGV Heiderose Hagen-Boelerheide mit 85 Sängern am 5.Mai ein Frühjahrskonzert in der Stiftskirche St. Marien in Herdecke.

Durch das anspruchsvolle Programm führte wie gewohnt charmant und humorvoll Chorleiter Musikdirektor Stefan Lex.

Im ersten Teil wurden christliche Lieder wie „Lobt den Herrn der Welt“, „Vater unser“ und „Herr, deine Güte reicht so weit“ aufgeführt, wobei der Wechsel von forte- und piano-Stellen bei der hervorragenden Akustik in der mittelalterlichen Kirche besonders zum Tragen kam.

Im zweiten Teil sang man neben Heimatklängen wie „Heilig Heimatland“ und „Heimatmelodie“ auch den Gospelsong „My Lord, what a morning“ mit der klaren Tenorsolostimme von Heinz Monkau und die weltbekannte Melodie von „Exodus“ aus dem gleichnamigen Film.

Im weiteren Verlauf sang der Chor ausdrucksstarke Lieder wie „Chor der Schmiedegesellen“ und „Jägerchor“und bewies sein Temperament bei den Liedern „Spanische Skizze“ und „Spiel Zigeuner“.

Als Solisten hatte man den Bassisten Sebastian Joest vom Stadttheater Hagen verpflichtet. Er beeindruckte nicht nur durch seine Größe von 2 Metern, sondern auch mit seiner ausdrucksvollen und kräftigen Stimme. Er sang unter anderem „5000 Taler“ aus der Oper „Zar und Zimmermann“ von Lortzing und „Wenn ich einmal reich wär“ aus Anatevka von Jerry Bock, wobei er während der Darbietung auch das Publikum mit einbezog.

Die erst 10-jährige Alexandra Lex-Althoff begeisterte am Cello mit schwierigen Stücken wie Tarantella von Squire und „Memory“ aus Cats von Andrew Lloyd-Webber.

Am Klavier wurden der Chor und die Solisten von Sigrid Althoff wie immer virtuos und grandios begleitet.

Zum Abschluss des Konzertes sangen alle Mitwirkenden „Jerusalem“ von Adams.

Nach der obligatorischen „Rose“ von Amanda McBroom als Zugabe ging das Publikum begeistert nach zwei unvergesslichen Stunden nach Hause.
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