Fällen will gelernt sein: Feuerwehr ist auch im Wald aktiv

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Die Ausbilder Lehrgangsleiter Michael Taugs (links), Bastian Mehr (2.v.l), Markus Husmann (4.v.l), Marcel Ferling (r.) und Michael Rohlf (fehlt auf dem Bild) mit den Teilnehmern des Lehrgangs

Haltern. Dass sich die Arbeit der Feuerwehr nicht nur auf das Löschen von Feuer beschränkt, wurde einmal mehr beim Lehrgang „Technische Hilfe Wald“ deutlich, den 14 Freiwillige Feuerwehrleute in den letzten Wochen absolviert haben. „Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen Alarmierungen, dass Bäume bei Unwettern umgestürzt sind oder umzufallen drohen“, sagt der stellv. Wehrführer Dirk Nitsche und macht die Wichtigkeit der Ausbildung deutlich.

Für derartige Schadenslagen ist die Feuerwehr materiell gut gerüstet. Für die personelle Stärke werden regelmäßig Motorsägenführer ausgebildet. Zunächst werden theoretische Grundlagen zum Umgang mit dem schweren Gerät erklärt und Sicherheitsregeln vermittelt. In der praktischen Ausbildung folgt das Erlernen der korrekten Schnitt- und Fälltechniken. Im städtischen Forst müssen die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung der Ausbilder, die als Forstwirte ausgebildet und auch in der Halterner Feuerwehr aktiv sind, Bäume fällen und zersägen. Aber auch der Umgang mit der so genannten „Rettungssäge“, die u.a. auch das Glas von Zugfenstern oder leichte Metallbleche schneiden kann, ist Bestandteil des Lehrgangs. Am Ende des Prüfungstags zog der Lehrgangsleiter Michael Taugs ein positives Fazit: „Ich bin mit den Ergebnissen der Teilnehmer sehr zufrieden. Sowohl in der theoretischen Prüfung als auch in der Praxis haben alle überzeugt und sind befähigt, mit der Kettensäge zu arbeiten.“ (Foto und Text Freiwillige Feuerwehr Haltern am See)
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