„Hier verdichtet sich Stadtumbau“

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Mit dem Abriss des Hauses Nummer 23 hat die Kettwiger Straße zwischen Innenstadt und Bahndamm ihr Gesicht innerhalb weniger Jahre völlig verändert. Hier entstehen ab dem nächsten Jahr 25 bis 30 neue Wohnungen. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Kettwiger Straße |

Die Kettwiger Straße ist die „Hauptveränderungsachse“ in Heiligenhaus


Mit dem Verschwinden des Hauses Nummer 23 verändert die Kettwiger Straße in Heiligenhaus mal wieder ihr Gesicht. „Das ist die Hauptveränderungsachse von Heiligenhaus, hier verdichtet sich Stadtumbau“, beschreibt Bürgermeister Dr. Jan Heinisch die tiefgreifenden Veränderungen, die zwischen Rheinlandstraße und dem Bahndamm in den vergangenen acht Jahren stattgefunden haben.

Zur Verdeutlichung zeigt er eine alte und eine aktuelle Luftaufnahme: Bis auf einen kleinen Teil ist von der Firma Kiekert alles verschwunden. Wo einst Schließanlagen für Autos produziert wurden, werden künftig Ingenieure ausgebildet. Der Campus Velbert/Heiligenhaus der Hochschule Bochum ist in seiner letzten Bauphase. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hat sich der ehemalige Kiekert-Mitarbeiterparkplatz in einen Park verwandelt, am Rand werden Fundamente für fünf Wohnhäuser errichtet.

Platz für eine weitere Bebauung


Mit dem Abbruch des über 100 Jahre alten Hauses, in dem sich einst die Möbelhandlung sowie Bau- und Möbelschreinerei von Wilhelm Korth befand, wird Platz geschaffen für eine weitere Bebauung. „Hier können 25 bis 30 Wohneinheiten entstehen, die sich in Windeseile vermarkten lassen“, weiß der Technische Beigeordnete Harald Flügge. „Wir müssen noch beschließen, welches Konzept zum Tragen kommen soll, auch sozialer Wohnungsbau ist möglich.“ Für die Baumaßnahme wird ein Investor gesucht, der in einem Jahr mit dem Bau loslegen kann, wenn alle Planungsschritte abgeschlossen sind.

Durch das Verschwinden des Hauses „verbessert sich die Gehwegqualität“


Mit dem Abriss werden die Flächen der Stadt Heiligenhaus, der Stadt- und Bodenentwicklungsgesellschaft und NRW.Urban zu einer Liegenschaft zusammengefasst, um so ein optimale Vermarktung zu ermöglichen. Durch das Verschwinden des Hauses „verbessert sich die Gehwegqualität“, wie Harald Flügge sich ausdrückt. Die bisherige Straßenflucht ragte weit in die Kettwiger Straße hinein. Wenn die Baumaßnahmen auf dem Kiekert-Gelände abgeschlossen sind, wird die Straße so umgebaut, dass sich künftig neben der Fahrbahn gegliederte Parkstreifen und Radfahrspuren befinden. Das wäre bei dem Erhalt des Gebäude nicht möglich gewesen.
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