Ideen-Schmiede am Stadteingang

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Macauto-Geschäftsführer Roger Weissmann (von rechts) zeigt Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Wirtschaftsförderer Peter Parnow eine Gepäckraumabdeckung für einen Audi. In einem Jahr werden solche Laderaumsysteme auf dem noch freien Grundstück auf dem einstigen Engstfeld-Gelände in diesen Bau (links) entwickelt. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Untere Industriestraße |

Macauto baut Entwicklungszentrum auf dem ehemaligen Wehag-Gelände

Vor über 15 Jahren wurden die Gebäude der ehemaligen Firma Engstfeld (Wehag) abgerissen, jetzt wird die Bebauung komplettiert. „Das letzte freie Grundstück wurde bereits seit längerer Zeit vermarktet, jetzt sind wir froh, hier das gefunden zu haben, was wir uns vorgestellt haben“, gibt sich der Bürgermeister der Stadt Heiligenhaus zufrieden. "Eine einfache Metallkiste wollten wir am Stadteingang nicht stehen haben“, so Dr. Jan Heinisch weiter. Das Interesse an dem Standort war groß: „Wir hatten zahlreiche Anfragen von Tankstellen und Waschstraßen.“

Ab August wird auf der Rasenfläche an der Ecke Hauptstraße/Industriestraße ein zweigeschossiges Bürogebäude mit einer Werkstatt für Prototypen errichtet. Die Macauto Group GmbH wird dort in einem Jahr ihre bisherigen Standorte in Wuppertal und Essen zu einem Entwicklungszentrum für europäische Premium-Automobilkunden vereinen.
Macauto-Geschäftsführer Roger Weissmann lobt die städtische Wirtschaftsförderung: „Die haben einen guten Job gemacht.“ Entscheidend war die Infrastruktur. „Der Standort ist viel besser als bei einem Industriegebiet, hier können die Kollegen sich schnell mal was zu essen holen oder anderes erledigen. Und die Lage ist wichtig: Nah am Flughafen und der A 3.“

In dem Entwicklungs- und Vertriebszentrum werden Beschattungs- und Laderaumsysteme für hochwertige Autos erdacht, die in Mexico, China und Taiwan, dem Sitz des Unternehmens, gefertigt werden. „Wir sind so eine Art Ideen-Schmiede. Unser Vorteil ist, dass wir in Asien Premiumqualität für europäische Hersteller liefern“, beschreibt Roger Weissmann die Arbeit von derzeit 18 Mitarbeitern, die mit dem Neubau verdoppelt werden sollen. Die Tatsache, dass in der Region viele Automotive-Betriebe tätig sind, und die Nähe zur Hochschule findet der Manager sehr interessant. „Die Studenten können wir vielleicht in Projekte mit einbeziehen.“
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