Jungunternehmer bringen Industrie voran

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So geht das mit der Überwachung von Produktionsprozessen: Die Gründer von AugMenVis, Andreas Schnick (von links), Michael Schnick und Christian Scharfenstein demonstrieren Dr. Jan Heinisch und Thorsten Enge die Anordung eines Prüfsystems. (Foto: Ulrich Bangert)

Drei Brüder entwickeln Software für Produktiosprozesse

Erst im Oktober erfolgte die Gründung der Firma AugMenVis, die Mess- und Prüfsysteme für die produzierende Industrie entwickelt. Die drei Brüder Michael Schnick, Andreas Schnick und Christian Scharfstein, geborener Schnick, hatten schon zuvor locker bei der Entwicklung von Prüfsystemen zusammengearbeitet. Während Andreas Schnick der Vollblut-Vertriebler und Anwendungstechniker ist, sind die beiden Brüder E-Technik-Ingenieure. Und während Michael Schnick eine 19-jährige Erfahrung vorweisen kann, erzeugt Christian Scharfstein als jüngster mit seinem Spieltrieb neue Lösungen.

Durch die intensive und langjährige Berufserfahrung in Sachen Software-Entwicklung, Qualitätssicherung und Anwendungstechnik in der Kunststoff-, Papier- und Druckindustrie wissen die Brüder genau, welche Messtechniken in Produktionsprozessen benötigt werden. Jetzt stellten die Geschwister Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Dr. Thorsten Enge vom Verein "Schlüsselregion" anhand eines Modells vor, wie die Stärke von Folien bei der Herstellung gemessen werden kann. „Eine Frage ist, ob sich durch die von uns erhobenen Daten Schlüsse auf schleichende Produktionsfehler ziehen lassen können“, beschreibt Andreas Schnick.

Softwaretechnologie in der Stadt wird gestärkt

„Interessant“, findet der Bürgermeister das Aufgabengebiet der Jungunternehmer, die damit die Softwaretechnologie in der Stadt stärken. „Das ist die erste Gründung zum Thema Industrie 4.0“, stellt Schlüsselvereins-Geschäftsführer Dr. Thorsten Enge fest. „In der klassischen Industrie sind wir ziemlich gut, jetzt kommt 4.0 oben drauf, das wird bestehende Firmen unterstützen.“ Das High-Tec-Jungunternehmen hat ganz bewusst seinen Firmensitz an der Kettwiger Straße in der Nähe des Campus Velbert/Heiligenhaus genommen. „Wir haben mal bei der Hochschule angeklopft, uns unterstützen jetzt Werkstudenten“, freut sich Andreas Schnick und hofft, dass das so weiter geht: „Wir haben eine Option auf weitere Flächen.“
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