Die kleine Bücher(ei)-Närrin Lina Grenz

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Ihr erstes (Bilder-)Buch hat sich Lina Grenz zusammen mit ihrer Mutti bereits im „zarten Alter“ von zwei Jahren in der Stadtbücherei Hemer ausgeliehen. An ihrer Begeisterung für Bücher und auch die Bücherei hat sich seitdem nichts geändert.
Hemer: Stadtbücherei |

„Lina ist bereits praktisch seit ihrer Geburt mit Büchern aufgewachsen und bis heute hat sich an ihrer Begeisertung fürs Lesen erfreulicherweise überhaupt nichts geändert“, freut sich die Hemeranerin Katrin Grenz über die Leidenschaft ihrer Tochter.

Bereits im Alter von zwei Jahren, als sie das erste Mal bewusst mit Büchern in Berührung kam, hätte sie ihren Eltern vorgeschlagen, aus welchem Buch denn heute vorgelesen werden sollte. „Da hatte sie bei uns in der Familie schon ihren ersten Spitznamen weg“, erinnert sich Katrin Grenz mit einem Schmunzeln noch genau, „wir haben Lina Chef-Buchverwalterin genannt.“

"Eigentlich gefällt mir an der Stadtbücherei alles"


Für den Büchernachschub sorgte damals wie heute die Hemeraner Stadtbücherei. „Normalerweise dürfen da ja nur 25 Bücher gleichzeitig ausgeliehen werden, aber bei uns haben die netten Damen an der Ausleihe schon mal ein Auge zugedrückt“, so Katrin Grenz, „die hatten ja schnell erkannt, wie groß unser Bedarf war.“
Ein paar Jahre später war Lina dann quasi täglich Gast in der Stadtbücherei. „Da wir ja in der Ostenschlahstraße wohnten, war der Weg nicht lang und irgendwie wurde die Bücherei so zu einer Art zweites Zuhause für mich“, erinnert sich Lina, die insbesondere Abenteuer- und Fantasy-Bücher liebt, noch genau, „eigentlich gefällt mir an der Stadtbücherei alles. Zum einen sind die Leute da sehr nett und man findet einfach alles, was man lesen will.“ Und Katrin Grenz ergänzt: „Tagsüber wird bei uns gelesen und abends laufen dann in Linas Zimmer die Hörbücher.“
Für Linas Mutter spielt auch noch etwas anderes eine wichtige Rolle. „Da meine Tochter so ein Bücherwurm ist und die Bücher geradezu ,verschlingt‘, hätten wir selbst ihre ganzen Wünsche überhaupt nicht finanzieren können.“

"Die machen so viel für fast kein Geld!"


Auch heute ist Lina nach wie vor noch regelmäßig Gast in der Bücherei - auch wenn Familie Grenz inzwischen nach Iserlohn-Dahlsen gezogen ist. „Immer wenn ich in der Schule eine Freistunde habe, - oder auch schon mal in der Mittagspause - bin ich in der Bücherei“, erzählt die Elfjährige, die inzwischen das Woeste-Gymnasium besucht, „deshalb bin ich auch auf regelmäßige Öffnungszeiten angewiesen. Es ist einfach doof, wenn ich in die Stadt runter laufe und dann vor verschlossener Tür stehe.“
Wie sehr ihr die Bücherei am Herzen liegt, bewies die Gymnasiastin erst kürzlich, als sie auf ihrem Geburtstag die Kulturausschuss-Sitzung besuchte, in der die Stadtbücherei Thema war. „Ich finde, die Mitarbeiterinnen machen so viel für fast kein Geld, dafür muss man sie einfach unterstützen.“ Und ihre Mutter ergänzt: „Gerade wie das Team mit Kindern umgeht, ist einfach toll. Lina hat bereits mehrmals ihre Büchereikarte verloren. Da gab es kein böses Wort, sondern einfach eine neue.“
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