Auszug aus der Rede der Vorsitzenden Andrea Lipproß zum Ortsparteitag der FDP Hemer

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Andrea Lipproß, Johannes Vogel, Arne Hermann Stopsack
  Hemer: Im Bräucken | Liebe Parteifreundinnen, liebe Parteifreunde, liebe Gäste,

heute erwartet Sie Rechenschaftsbericht Nummer 7 von mir als Ortsvorsitzende der FDP Hemer.

2014 stand im Zeichen von Kommunal- und Europawahl.
Mit 4,8% und 2 Ratsmandaten wie 1999 und 2004 sind wir besser gewesen als der Trend, aber natürlich nicht zufrieden mit dem Ergebnis – Gerne hätten wir mit und für Eva Thielen wieder 3 Ratsmandate erobert und für Hans-Jürgen am liebsten noch ein viertes dazu – fleißig wie sie sind, hätten sie es verdient! Schade!

Aber noch heute ärgert mich die Berichterstattung, die von einer gestiegenen Wahlbeteiligung berichtet hat....die gab es allenfalls aus Sicht der Europawahl (2009 = 38,4%). Aus Sicht der Kommunalwahl hat sich die Wahlbeteiligung weiter verschlechtert – minus 3,8% auf schlappe 44,7% Wahlbeteiligung. Das finde ich sehr bedenklich. Denn gerade bei der Kommunalwahl kann man „seine“ Kandidaten zur Kommunalwahl leicht kennen lernen, persönlich ausfragen, die sind nicht „da oben“ sondern wohnen fast neben an!

Warum ist das so?
Ist der normale Bürger einfach zu zufrieden?
Muss erst direkt etwas vor seiner/ihrer Haustüre geplant werden (Straße, Windmühle, Steinbruch) bevor er/sie aufwacht und dann meist erst die Verwaltung anschreibt und nur selten uns Kommunalpolitiker?
Warum hat die Demokratiearbeit – das ist ja das was wir Politiker auf allen Ebenen machen – so ein schlechtes Image?
Was wird aus unserer Demokratie, wenn sich immer weniger Menschen darum kümmern und sei es nur mit dem Gang zur Wahlurne?
Ist Politik zu kompliziert? Müssen wir das System immer wieder und viel öfter erklären?
Was kann der Staat machen?
Was kann die Presse machen?
Was können wir machen?

Das machten wir in 2014:
12 Liberale Bürgerstammtische – dazwischen gab es
7 Vorstandssitzungen,
1 Wahlversammlung im Januar für die Kandidatenkür zur Kommunalwahl,
1 Ortsparteitag im Februar mit unserer
Europakandidatin Eva Thielen als Rednerin zum Thema „Europa geht und alle an!“
1 Politischer Aschermittwoch im März mit Dr. Ulrich Fricke und unserer Landtagsabgeordneten Susanne Schneider zum Thema Diabetes und Demenz
1 traditionelle Ostereier-Verteil-Aktion am Ostersamstag

Für den Wahlkampf galt es dann:
6 Infostände durchzuführen
fast 300 Plakate aufzuhängen
17.000 Prospekte wurden über den Stadtspiegel verteilt und über 10.000 Kandidatenpostkarten haben unsere Kandidaten persönlich in die Briefkästen geworfen.
Wir haben das Minox-Museum in Bredenbruch besucht und mit unserer Landtagsabgeordneten Angela Freimuth die Firma Vogel.

Nach dem Wahlkampf haben wir uns mit einem Grillfest im Garten Lipproß belohnt, auf den Hemeraner Herbsttagen „Ein Herz für die Musik“ gezeigt und 300 Euro für die Musikklassen des Woeste-Gymnasiums gesammelt und letztendlich mit unserem Jahresabschlussessen bei Peters in Westig das Jahr 2014 ausklingen lassen.

Mitglieder des Vorstandes und der Partei vertraten die FDP Hemer auch wieder überregional:

Beim Kreisparteitag der FDP, beim Bezirksparteitag, beim Landesparteitag, bei der Landeswahlversammlung.
Bei den Jungen Liberalen, bei den Liberalen Frauen, beim Verein Liberaler Kommunalpolitiker (VLK)
Wir besuchten Veranstaltungen unserer umliegenden Ortsverbände und waren auch auf Landesebene unterwegs.


Wir waren aktiv, wir waren draußen, die Presse hat uns mit der Berichterstattung treu begleitet...
Was kann man mehr tun?
Ist Demokratiearbeit einfach nicht „in“?
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