Wetters Grundschulen für die Zukunft rüsten

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Von der Kita über den Grundschulbereich bis zu den weiterführenden Schulen, Wetter bildet und zwar von Anfang an. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss sich die Stadt vor dem Hindergrund rückläufiger Schülerzahlen intensiv mit der weiteren Entwicklung der Grundschulen auseinander setzen. „Das wollen wir gemeinsam mit den Eltern tun“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg.

Deshalb lädt die Stadt Wetter am Montag, 13. Mai, Eltern, Erziehungsberechtigte und alle an diesem Thema Interessierte zu einem „Forum Grundschulentwicklung“ ab 18.30 Uhr in den Stadtsaal an der Kaiserstraße 120 ein. „Wir freuen uns auf möglichst viele Ideen, Anregungen und Wünsche der Eltern, um gemeinsam an einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Grundschullandschaft hier vor Ort zu arbeiten“, so Hasenberg weiter.
Die Zahlen machen deutlich, worum es geht: Die Schülerzahlen im Grundschulbereich haben sich vom Schuljahr 1980/81 mit 1.299 Schülerinnen und Schülern zum Schuljahr 2012/13 mit 923 Schülerinnen und Schülern um nahezu 30 Prozent reduziert. Von derzeit 220 Kindern in den Eingangsklassen der Grundschulen sinkt die Zahl weiter auf eine Prognose von rund 180 Schülerinnen und Schülern in fünf Jahren. „Eine gleichmäßige Auslastung aller sieben Grundschulstandorte ist daher aktuell nicht mehr gegeben“, erläutert Schulfachbereichsleiter Dr. Dietrich Thier die Situation.
„Wir wollen am 13. Mai von den Eltern wissen: Wie stellen sie sich die Schullandschaft in Wetter für ihre Kinder vor?“ Gemeinsam mit den Eltern und Erziehungsberechtigten möchten die Verantwortlichen der Stadt in einem offenen Diskurs Grundlagen für die weitere Entwicklung der Grundschullandschaft entwickeln.
Ein angestrebtes Ziel ist dabei sicherlich, innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Einrichtung kleinerer Klassen, die gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt sind. „Das führt nicht nur zu einer besseren individuellen Förderung und höherer Qualität, sondern erleichtert auch unser Ziel des inklusiven Unterrichts“, ist sich Hasenberg sicher.
Damit jeder, der mitdiskutieren möchte, auch alle Fakten kennt, wird Dr. Thier zu Beginn des Forums zunächst die Zahlen sprechen lassen. EN-Schulamtsleiter Joachim Niewel erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen. Anschließend sollen die Eltern und Erziehungsberechtigten Handlungsfelder formulieren, die von der Standortnähe über Klassengrößen und Ausstattung der Schulen bis zum Offenen Ganztag reichen können. Die genannten Empfehlungen werden dann in kleinen Gruppen diskutiert, die Vorschläge schriftlich festgehalten. Die Kernaussagen der einzelnen Gruppen werden am Ende dann vor dem gesamten Plenum vorgestellt.
„Diese Handlungsempfehlungen werten wir aus und transportieren somit den Elternwillen in den politischen Raum“, so Hasenberg. „Ich denke, dass wir diese Ideen dann bereits im Schulausschuss am 13. Juni weiter diskutieren werden.“Hasenberg hofft auf eine möglichst lebhafte Diskussion mit vielen Ideen und Anregungen: „Bildung ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben unserer Stadt und eine zentrale Säule für den Standort Wetter.“
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