Wundertüte gegen die Langeweile: Sommerferienprogramm in den städtischen Jugendzentren

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Beim Termin auf dem Abenteuerspielplatz Hasenkamp stellten Vertreter der städtischen Kinder- und Jugendzentren – Alexandra Tisch (v.l.), Petra Drescher, Marion Hoffmann, Heike Borgwardt, Marion Neuer und Nadine Grichel – das Sommerferienprogramm vor.

Zwar ist auf dem Heft des Sommerferienprogramms auch in diesem Jahr wieder eine Eistüte abgebildet, aber eigentlich ist das Programm für Kinder und Jugendliche eine große Wundertüte. Windmühlen bauen, einen Steeldrum-Workshop und ein Indianercamp bieten die städtischen Kinder- und Jugendzentren diesmal unter anderem an, damit während der sechs Wochen keine Langeweile aufkommen kann.



Eine gemeinsame Aktion aller Einrichtungen bildet wie in den Vorjahren das Fußballturnier, das zum Ende der Ferien am 24. und 25. August auf dem Abenteuerspielplatz Hasenkamp stattfindet. Darüber hinaus haben die Jugendzentren jeweils ein individuelles Programm entworfen.
Insgesamt sehr sportlich geht es im Stadtteilzentrum Pluto. Unter dem Motto „Sommer in Bewegung“ locken hier Inlineskaten, Tischtennis, Federball und bei gutem Wetter auch Badespaß im Swimmingpool. Jeden Mittwoch steht zudem Kanufahren auf dem Rhein-Herne-Kanal auf dem Programm. Als Besonderheit hebt Petra Drescher vom Pluto einen Steeldrum-Workshop hervor, bei dem auf handgefertigten Ölfässern getrommelt wird und der am 19., 21. sowie 26. Juli stattfindet.

Hauswand bemalen

Auch beim Abenteuerspielplatz hat man sich etwas Besonderes ausgedacht. Hier können Kinder von zehn bis 14 Jahren vom 24. bis 28. Juli, am 31. Juli sowie am 2. und 4. August eine komplette Hauswand bemalen. Abgebildet werden sollen Tiere, die es vor Ort tatsächlich zu entdecken gibt. „Mäuse, Schnecken, aber auch Fischerreiher, Bussard und Marder“, nennt Marion Heuer einige Beispiele. In der übrigen Zeit lädt die Einrichtung zu verschiedenen Mottowochen ein, wie etwa Zirkus- und Indianercamp.
Themenwochen von der kulinarischen Weltreise bis zum Theaterspiel gibt es auch im Jugendtreff am Freibad, „um möglichst viele Interessen abzudecken“, so Heike Borgwardt. Höhepunkt des dortigen Angebots wird aber auch in diesem Jahr wieder die Teilnahme am Cranger Kirmesumzug sein, für den in der zweiten Ferienwoche ein Festwagen vorbereitet und geschmückt wird.

"Pfiffige Woche"

Kreativangebote mit Speckstein, Holz und Stoffen bietet die „Wache“ jeden Montag und Dienstag, und auch Ausflüge und eine Ferienabschlussparty (28. August) stehen auf dem Programm. Ganz neu ist die „pfiffige Woche“. „Vom 7. bis 11. August lagern wir die ,Wache' ins Pfiffikushaus in den Gysenberg aus“, kündigt Marion Hoffmann an. Dann sollen hauptsächlich die Sportangebote im Park genutzt werden. „Wir sind gespannt, wie das klappt“, freut sich Hoffmann auf das Experiment.
Mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde beschäftigen sich die Besucher des „Heisterkamps“. Das Angebot reicht vom feuerspeienden Drachen über Wasserspiele und Sandbilder bis zum Bauen von Windmühlen. Jeweils mittwochs gibt es Ausflüge, zum Beispiel in den „Maxi Park“ (2. August) und zu „Fort Fun“ (16. August). „Außerdem ist das ,Heisterkamp-Mobil' jeweils dienstags und donnerstags an der Henri-Dunant-Straße vor Ort“, lädt Alexandra Tisch ein.

Programmheft

Das Programmheft mit allen Angeboten der städtischen Kinder- und Jugendzentren, die bis auf die Ausflüge kostenlos sind, sowie den Aktionen verschiedener weiterer Träger liegt im Stadtgebiet aus. Zudem steht es auf der städtischen Webseite www.herne.de unter der Rubrik „Familie und Bildung“ zum Download bereit.
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