Zirkus für Flüchtlinge

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Im Zelt des Circus Schnick-Schnack entstand das Foto mit den Zirkus-Pädagogen Gerd und Sabrina Stoll (vorne), Conny Bruch, Cordula Klinger-Bischof, Conny Lengert-Scholz von Ruhrwerk sowie den Jugendlichen Mamadou aus Guinea, Manam und Habib aus Afghanistan und dem Iraker Naif. ^Foto: Ruhrwerk

Ein Zirkus lässt Kinderaugen strahlen- und noch viel mehr, wenn sie selber mitmachen dürfen! Diese Gelegenheit haben gerade acht Flüchtlingskinder- und Jugendliche, die ohne Begleitung ihrer Eltern nach Herne gekommen sind und im ev. Kinder- und Jugendheim ein neues Zuhause gefunden haben.


Der Herner Verein Ruhrwerk hat das Projekt zusammen mit dem Circus Schnick- Schnack entwickelt und möchte den jungen Neubürgern so die Integration und das Erlernen der Sprache erleichtern.
„Vielleicht können wir den Kindern auf diese Art und Weise auch ein bisschen die Ängste nehmen, die sie durch die teils schlimmen Erlebnisse im Heimatland und auf ihrer Flucht aufgebaut haben und ihnen Mut geben, sich auf Neues einzulassen“, so Ruhrwerk Vorsitzende Cordula Klinger-Bischof.
Die beiden Schnick-Schnack-Zirkuspädagogen Sabrina und Gerd Stoll führen die Kinder spielerisch an die verschieden Disziplinen heran, und nach jetzt zwei Monaten Trainingszeit können sich die Erfolge durchaus sehen lassen: Der 15-jährige Mamadou aus Guinea hat sich auf das Jonglieren spezialisiert, Habib aus Afghanistan verfügt bereits über beachtliche Fähigkeiten in der Springseil-Artistik. Mit fliegenden Keulen, Feuerspiel und Akrobatik stellen die Jungen immer wieder künstlerische Begabungen, Gleichgewichtssinn und Motorik auf die Probe. „Die unterschiedliche Herkunft und Sprache ist kein Problem, denn alle arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin: den großen Auftritt in der Manege“, so Trainerin Sabrina Stoll. Ruhrwerk finanziert das Zirkusprojekt mit der Unterstützung von Spendern und Sponsoren. Im Zelt des Circus Schnick-Schnack entstand das Foto mit den Zirkus-Pädagogen Gerd und Sabrina Stoll (vorne), Conny Bruch, Cordula Klinger-Bischof, Conny Lengert-Scholz von Ruhrwerk sowie den Jugendlichen Mamadou aus Guinea, Manam und Habib aus Afghanistan und dem Iraker Naif. Foto: Ruhrwerk Seit 2009 führt Ruhrwerk e.V. Förderprojekte für Kinder und Jugendliche in Herne durch. Wöchentlich nehmen ca. 200 Kinder an Reittherapie, Lernförderung, Bewegungs-und Präventionskursen teil. Mehr Infos und Spendenkonto unter www.dasruhrwerk.de. Ruhrwerk
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