DFB-Junior-Coach: Hansi Flick und Steffi Jones in Herten

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Hansi Flick, Steffi Jones und Bärbel Schweers (Leiterin Städtisches Gymnasium Herten) bei der Vorstellung des Projekts "DFB-Junior-Coach". (Foto: Jörg Kozianka)
 
Hansi Flick und Steffi Jones vom DFB in Herten. Koop-Partner Commerzbank spendierte dem Gymnasium 50 Bälle - Riesenapplaus gab es dafür von den Schülern. (Foto: Jörg Kozianka)
Ein Fußball-Fest der besonderen Art feierten die Schüler des Städtischen Gymnasiums Herten: Mit Hansi Flick und Steffi Jones erlebten sie zwei berühmte Vertreter des deutschen Fußballs hautnah.

Hansi Flick und Steffi Jones warben für das Projekt "DFB-Junior-Coach": Es geht darum, qualifizierten Trainer-Nachwuchs in Deutschland zu sichern. Er dient als Einstieg in die lizensierte Trainertätigkeit. Teilnehmende Schüler und Schülerinnen ab 15 Jahren werden entsprechend gefördert.

Schulleiterin Bärbel Schweers holte sichtlich stolz ("Kann es einen schöneren Sport als Fußball geben?") noch stolzere 24 Junior-Coachs auf die Bühne, Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums.

Es war ein lustiger Tag: Hansi Flick, bis vor kurzem langjähriger Ko-Trainer der deutschen Nationalmannschaft und nun DFB-Sportdirektor, beantwortete nicht nur Fragen des Moderators Wolfgang Staab, sondern auch von Schülern.
Kostprobe: Wie gehe er mit emotional so unterschiedlichen Spielen wie das 4:4 gegen Schweden und den grandiosen 7:1 Sieg bei der WM in Brasilien um? Flicks Gegenfrage:

"Ich dachte, mit dem Spiel gegen Brasilien wäre das Schweden-Spiel vergessen?"

Flick hat Job und Standort - statt Trainer Verbandsarbeit, statt Bank Tribünenplatz - gewechselt: Wie ihm das gefalle? Gut, denn:


"Ich kann von oben besser sehen. Unten hat mir oft Jogi Löw die Sicht versperrt."

Noch mehr Heiterkeit.

Steffi Jones, legendäre Frauen-Fußballerin, bekannte: "Ich kann gut mit Männern." Aber das bedeute nicht, dass sie "wie die Jungs und Männer einen Anzug anziehen würde: Ich trage Jeans." Den immer noch oft gezogenen Vergleich zwischen Männer- und Frauenfußball findet sie unangemessen "Es ist einfach anders, ein eigener Sport. Aber für Frauen-Fußball ist es schwieriger."

Applaudiert wurde zu positiven Entwicklungen, die DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und Hermann Korfmacher (Präsident des Westdeutschen Fußball-und Leichtathletik-Verbandes) mit Zahlen belegten und verdeutlichten, wie lieb der Fußball jungen Deutschen ist. Korfmacher: "Wir haben 25 Prozent mehr Spielerpässe nach der gewonnenen Weltmeisterschaft in Brasilien ausgestellt als 2013."
Flick und Jones gaben Autogramme um die Wette. Auf dem Schulhof ballerten die Schüler auf die Torwand und testeten beim Fußball-Quiz ihr Wissen. Sie wurden vom Förderverein (der seit 25 Jahren besteht) mit Eis verwöhnt.
Hansi Flick trug sich ins Goldene Buch der Stadt Herten ein. Dr. Uli Paetzel, bekennender Schalke-Fan, nahm das Buch wieder in Empfang und selbst Glückwünsche entgegen: Er ist seit zehn Jahren Bürgermeister von Herten.

Riesenspaß hatten Schüler wie Gäste am Auftritt des Freestylers Adrian Fogel, der zeigte, wie toll man mit einem Fußball tricksen kann.

Uwe Hellmann (Brand Management und Corporate Marketing von Sponsor Commerzbank, die das Projekt BFB-Junior-Coach maßgeblich fördert) versprach: "Neben dem Einstieg in die Coach-Laufbahn unterstützen wir die Nachwuchstrainer auch in ihrem beruflichen Werdegang, bei Bewerbungen und Praktika. Die Jugendlichen erhalten einen Paten, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht."

Das Projekt DFB-Junior-Coach:

Fußballbegeisterte Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren werden in einer kostenlosen 40-stündigen Schulung ausgebildet.

Die Jungen und Mädchen sollen somit frühzeitig Trainererfahrung sammeln und selbst Kindern den Spaß am Fußball vermittelt.

Die Ausbildung erfolgt direkt in den Schulen der Jugendlichen und wird vom jeweiligen Landesverband begleitet.

Neben sportspezifischen Wissen wird besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt.

Zum DFB: Erstmals in seiner Geschichte zählt der DFB mehr als 6,8 Millionen Mitglieder. Exakt 6.851.892 Mitglieder - somit 51.764 mehr als im Vorjahr - sind aktuell in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet.
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