Zehn Jahre Blue Monday in Hilden

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Freuen sich auf das Jubiläumsjahr: Monika Doerr vom Kulturamt, Blue-Monday-Organisator Axel Fischbacher und Volker Hillebrand vom Stadtmarketing (r.). (Foto: Michael de Clerque)
Hilden: Blue Note |

Eine Erfolgsgeschichte: der Blue Monday in Hilden. Seit (fast) zehn Jahren treten hier in Clubatmosphäre Weltstars auf und bringen hochkarätigen Jazz-Musik auf die kleine Bühne des Blue Note.

„Damals hatte ich gedacht: ‚Wir machen das einfach mal für ein halbes Jahr und gucken, ob es läuft“, erinnert sich Axel Fischbacher, Organisator der Blue-Monday-Reihe. Und tatsächlich: es läuft nicht nur, es ist eine Erfolgsgeschichte. Nach wenigen Monaten waren Kulturamt und Stadtmarketing mit im Boot.

Kulturamtschefin Monika Doerr freut sich: „Der Blue Monday beschert der Stadt eine Jazz-Reihe mit wirklicher Spitzenmusik.“ Auch Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketings, lobt die Leistung von Axel Fischbacher, der bei den Konzerten auch selbst mit auf der Bühne steht: „Die Zusammenarbeit ist extrem unkompliziert.“

Fischbacher wiederum schätzt neben der Unterstützung den inhaltlichen Freiraum, den er für seine Reihe bekommt: „Niemand sagt mir ‚Mach doch mal mehr Blues‘. Ich war mir anfangs nicht sicher, ob ich zehn Jahre durchhalten würde. Aber mit dem Rückhalt stand die Reihe von Anfang an unter einem guten Stern.“

Die Idee für die Jazz-Reihe stammt von Peter Baumgärtner, der damals bereits seit einem Jahrzehnt die Hildener Jazz-Tage managte. Hilden war damals in der Jazz-Szene schon eine feste Größe, die Blue-Monday-Reihe half, diesen Ruf vom Festival auf das gesamte Jahr auszudehnen.

Mehr als 120 Künstler machten bislang mit

Mehr als 120 Künstler sind seitdem im Blue Note aufgetreten, viele sind international bekannt und gefragt. Darunter etwa Claus Fischer, Jonas Burgwinkel, Steve Grant, Ulf Stricker, Joe Haider, Frederik Köster und Elisabeth Lohninger. „Hilden ist ein toller Standort. Diese Reihe wäre woanders gar nicht möglich – auch nicht in Berlin“, erzählt Axel Fischbacher. Denn gerade im Rheinland und im Ruhrgebiet gebe es viele Künstler, „die international ganz weit vorne liegen.“

Beim Blue-Monday stellt Fischbacher Bands für nur einen einzigen Abend zusammen. Kurz vorher wird besprochen, was gespielt wird. Auf der Bühne wird dann improvisiert. „Das ist auch für die gestandenen Profis eine risikoreiche Situation. Denn es könnte ja auch mal schief gehen. Wir lassen auf der Bühne quasi die Hosen runter“, sagt Fischbacher.

Rund 50 Zuhörer zählt er an einem durchschnittlichen Abend, es waren aber auch schon einmal 180 – viel mehr, als im Blue Note Platz finden können.

Übrigens: Ab Januar gibt es eine neue Anfangszeit. Einlass ist dann im Blue Note, Klotzstraße 22, bereits um 20 Uhr, die Künstler spielen ab 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet weiterhin 8 Euro pro Person.
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