Spitzennote: Hilden hat eine der attraktivsten Innenstädte Deutschlands

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Hilden hat laut dem Institut für Handelsforschung eine der attraktivsten Innenstädte Deutschlands. (Foto: Achivfoto: Michael de Clerque)

Hilden hat eine der attraktivsten Innenstädte Deutschlands – das hat das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH) Anfang des Jahres bekannt gegeben. Für ihr Einzelhandelsangebot haben die Kunden der Itterstadt die Spitzennote 2,2 gegeben.

Einzelhandelskonzept

Die Attraktivität verdankt Hilden auch der Berücksichtigung der Empfehlungen des Einzelhandels- und Nahversorgungskonzepts von 2006. Die Leitlinie regelt unter anderem, dass bestimmte Sortimente wie Kleidung, Bücher oder Haus‐ und Heimtextilien nur in der Innenstadt großflächig verkauft werden dürfen. Zudem enthält sie Empfehlungen für die Weiterentwicklung von Nahversorgungszentren für die Wohngebiete. In diesen decken die Anwohner ihren täglichen Bedarf zum Beispiel an Lebensmitteln. Die Stadt aktualisiert das Konzept derzeit.

Zwischenbericht liegt öffentlich aus

Der Zwischenbericht kann von Dienstag, 28. Februar, bis Freitag, 31. März, öffentlich eingesehen und kommentiert werden. Das Gutachten liegt im Planungs- und Vermessungsamt im Verwaltungsgebäude Am Rathaus 1, 4. Etage, Zimmer 440, aus. Öffnungszeiten sind montags und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 16 Uhr und donnerstags von 8 bis 18 Uhr. Außerdem steht die Präsentation online unter www.hilden.de/stadtplanung zur Verfügung. Dort ist auch ein Beteiligungsformular für Anregungen und Ideen hinterlegt.

Für die Zukunft gewappnet

Das neue Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept soll sicherstellen, dass Hilden auch in Zukunft die beliebte Einkaufsstadt bleibt, die sie heute ist. Mit der Ausarbeitung hat die Stadt 2016 das Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen beauftragt. Das Planungsbüro nahm zunächst eine Vollerhebung des Einzelhandels in Hilden vor, kartierte die Verkaufsflächen im gesamten Stadtgebiet und untergliederte sie in ihre Hauptsortimente. Außerdem führten die Mitarbeiter telefonisch eine Haushaltsbefragung zu den Themen Einkaufsverhalten und Kundenzufriedenheit durch und werteten über 500 Fragebögen aus.Der Zwischenbericht enthält neben der Analyse der aktuellen Nachfragesituation und des Kaufkraftpotentials auch Handlungsempfehlungen, beispielsweise für die Entwicklung der Nahversorgung. Auch die Liste der Sortimente, die in Hilden möglichst ausschließlich in der Innenstadt oder in den Nahversorgungsstandorten angeboten werden sollen, wurde weiterentwickelt.
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