Umfrage: Was sich Hildener Senioren wünschen

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Im Norden von Hilden wohnen besonders viele ältere Menschen. In einer Umfrage der Technischen Universität Dortmund ging es um die Frage, wie sie auch in höherem Alter selbstständig zu Hause wohnen bleiben können.

Vorgestellt wurden die Ergebnisse in dieser Woche im Nachbarschaftszentrum St. Marien.

Die Wissenschaftler des Instituts für Gerontologie hatten 2816 zufällig ausgewählte Menschen ab 60 Jahren aus dem Hildener Norden befragt. Knapp 42 Prozent füllten den Fragebogen aus, die meisten sind zwischen 70 und 79 Jahre alt.

Gesundheit:
Die meisten der Befragten beurteilen ihre Gesundheit als „gut“ (46 Prozent) oder als „mittelmäßig“ (36 Prozent).

Wohnsituation:
Rund ein Drittel wohnen jeweils im eigenen Haus, in einer Eigentumswohnung oder in einer Mietwohnung. 75,3 Prozent möchten auch mit zunehmendem Alter so wohnen bleiben, alternativ können sich 29,3 Prozent betreutes Wohnen und 26,5 eine altersgerecht ausgestattete Privatwohnung in Hilden vorstellen.

Jeder zweite Befragte gab zudem an, es gebe zu viele Treppen und keinen Aufzug.

Umgebung:
Gelobt wurde unter anderem die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (64,9 Prozent sehr zufrieden), die Nähe zu Grünanlagen (53,7 Prozent) und die medizinische Versorgung (47,4 Prozent). Fast jeder Dritte (27,2 Prozent) bemängelte allerdings fehlende Barrierefreiheit.

37,2 Prozent wünschen sich einen gemütlichen Treffpunkt in der Nähe, 23,6 Prozent vermissen Beratungsangebote rund ums Älterwerden. Sanitätshäuser und Postfilialen sind laut Umfrage für jeden Dritten nur schwierig zu erreichen.

Pflege:
Gut 200 Befragte gaben an, jemanden zu unterstützen oder zu pflegen. 35,6 Prozent den Ehepartner, 24,5 Prozent (Schwieger-)Mutter oder (Schwieger-)Vater.

Finanzielle Situation:
„Gut zurecht“ kommen 48 Prozent der 1143 Männer und Frauen, die diese Frage beantwortet haben. „Sehr gut“ befanden 23 Prozent. 19 Prozent „kommen genau hin“.
Die Ergebnisse der Umfrage werden in die Arbeit von Stadtverwaltung, Netzwerkern aus dem sozialen Bereich und der Nachbarschaftszentren einfließen.
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