„2014 war zu warm“: Stadtwerke legen Geschäftsbericht vor

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Geschäftsführer Hans-Ullrich Schneider (r.) und Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Scholz gaben die Geschäftszahlen der Stadtwerke Hilden bekannt. Foto: Michael de Clerque

Wegen des warmen Winters in 2014 sank der Gasverbrauch – im Vergleich zum Vorjahr – um ein Viertel. Auch die Freibadzahlen gingen aufgrund des nassen Sommers zurück, so die Stadtwerke Hilden. Dafür verbuchte das Hildorado die höchsten Besucherzahlen seit Öffnung des Bades.

Stadtwerke Hilden legen die Zahlen für das vergangene Jahr vor


Der milde Winter war schuld daran, dass die Stadtwerke Hilden im vergangenen Jahr deutliche Rückgänge im Strom- und Erdgasabsatz hinnehmen mussten. Die schlugen sich letztendlich auch in den Umsatzerlösen nieder. Das Jahresergebnis betrug 3,3 Millionen Euro – das sind zwar 0,5 Millionen Euro mehr als 2013, das Vorjahresergebnis war allerdings mit steuerlichen Sondereffekten belastet.
Das Jahresergebnis der Stadtwerke führte dazu, dass der städtische Haushalt im Jahr 2014 mit rund 117 Euro pro Bürger entlastet wurde.

Ertragssituation nicht wesentlich verschlechtert


Besonders die mit hoher Kompetenz und Erfahrung durchgeführte Energiebeschaffung dämpfte die Risiken auf der Absatzseite, so dass sich die Ertragssituation des Unternehmens nicht wesentlich verschlechterte.
„Wir haben keine Energie gekauft und in die Schublade gelegt“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Ullrich Schneider. Durch die gute Preispolitik konnten die Stadtwerke Hilden die Erdgaspreise seit Oktober 2011 konstant halten, auch die Wasserpreise blieben stabil. Und auch die Strompreise wurden im vergangenen Jahr nicht angehoben. Im Gegenteil: 2015 senkten die Stadtwerke diese um 2,7 Prozent.

Ökostrom ohne Aufpreis


„Wir beziehen unseren Strom komplett aus Wasserkraft“, sagt Hans-Ullrich Schneider über den Strom der Stadtwerke, der übrigens zu 100 Prozent Ökostrom ist – egal, für welchen Tarif sich die Kunden entscheiden. Und: Der Ökostrom wird ohne Aufschläge an die Kunden weitergegeben. „Wir möchten gerne Zeichen setzen“, erklärt der Stadtwerke-Geschäftsführer die Entscheidung, ausschließlich grünen Strom einzukaufen und sich außerdem an einem Windradprojekt in Sachsen-Anhalt zu beteiligen.

Neuster Stand der Technik


Auch das neue Schalterhaus, das an der Hildener Strom-Umspannanlage gebaut wird und den vom Großversorger ankommenden Strom für alle Hildener Haushalte nutzbar macht, ist eine Investition in die Zukunft. Es ersetzt die 40 Jahre alte Anlage und ist mit einer Fernüberwachung auf dem neuesten Stand der Technik.

Attraktive Einrichtungen


Einen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Hilden leisten die Stadtwerke auch mit ihren Bädern. „Wir wollen, dass diese Einrichtungen für die Kunden attraktiv sind“, so Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Scholz. Auch wenn die Besucherzahlen im Waldbad in 2014 stark zurückgegangen sind, möchte man das Angebot – durch konstanten Aufwand und Erneuerungen – unbedingt aufrechterhalten.
Rekordzahlen schrieb in 2014 dagegen das Hildorado: 302.638 Besucher kamen in das Hildener Bad.
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