Flüchtlinge in Hilden: So können Sie helfen!

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Mehr als 300 Flüchtlinge leben derzeit in Hildener Übergangsheimen. (Foto: Stadt Hilden)

Willkommen in Hilden – viele Menschen engagieren sich seit Wochen in unterschiedlichster Weise für Flüchtlinge. Damit die Spenden und die Hilfe der Bürger an den richtigen Stellen eingesetzt werden können, gibt es verschiedene Anlaufstellen für die vorbildliche Hilfsbereitschaft in Hilden.

Aktuell leben 309 Geflüchtete in den Hildener Übergangsheimen. In der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes im Gebäude der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule sind seit dem 5. August 2015 150 Menschen untergebracht. Zusätzlich hat die Stadt Hilden am 13. September auf dem Schulgelände 120 Plätze geschaffen. Anlass war der Hilferuf des Krisenstabs der Bezirksregierung. Zusätzlich hat der Kreisverband der Johanniter in den ehemaligen Internatsgebäuden „E“ und „F“ der Evangelischen Kirche im Rheinland eine Notunterkunft für 72 Asylsuchende eingerichtet.

-Wer sich einbringen möchte, kann sich per E-Mail unter hilfe@hilden.de melden. Die Ehrenamtskoordination erfolgt anschließend zentral durch ein Leitungsteam der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde.

-Die Johanniter im Kreis Mettmann suchen noch dringend Menschen, die in der Notunterkunft auf dem Gelände des Evangelischen Schulzentrums helfen: Wer Interesse an haupt- oder ehrenamtlicher Mitarbeit hat, erhält unter der Email-Adresse info.mettmann@johanniter.de weitere Informationen.

-Wer Zeit und Lust hat, sich mit den neuen Nachbarn auszutauschen und in Kontakt zu treten, ist herzlich eingeladen zur Tea-Time in die Albert-Schweitzer-Schule zu kommen. Bei Kaffee und Kuchen gibt es unter anderem die Möglichkeiten, Spiele wie Uno gemeinsam zu spielen. Der „Nachmittagstee“ soll zukünftig immer mittwochs und freitags, von 15 bis 18 Uhr stattfinden. Wer zum Begegnungscafé kommen und einen Kuchen beisteuern möchte, muss sich bis zwei Tage zuvor verbindlich mit Namen und Telefonnummer über evk-fluechtlinge@freenet.de anmelden. Kinder und Jugendliche können leider aus versicherungstechnischen Gründen nicht teilnehmen.

-Bekleidung und Schuhe für Erwachsene werden derzeit nicht benötigt. Kinderbekleidung und -schuhe nimmt der Kinderschutzbund, Schulstraße 44, Tel. 02103/54853, entgegen. Spielsachen werden derzeit nicht benötigt, Kuscheltiere aus hygienischen Gründen nicht angenommen.

-Weitere Dinge rund ums Kind wie Kinderwagen, Buggys und Autositze für Babys und Kinder können im Rathaus, in den Räumen E19 bis E35 abgegeben werden. Immer gebraucht werden zudem Windeln – Pampers oder andere Marken – in den Größen 1 bis 6; sie werden ebenfalls in den Räumen E19 bis E35 im Rathaus angenommen.

-Haushaltswaren wie Töpfe, Pfannen, Besteck oder Geschirr werden derzeit nicht benötigt.

-Gesucht wird zudem Wohnraum. Auch in Hilden muss mit einer Zuweisungszahl gerechnet werden, die alle bisherigen Vorstellungen übertrifft. Deshalb sucht die Stadt kurzfristig leerstehende Gebäude und größere freie Wohnungen. Wer einen Vorschlag hat, kann per Mail an hilfe@hilden.de schreiben.

-Stoffe (keine Reste!), Wolle oder Stricknadeln werden ebenfalls gesucht. Abgegeben werden können sie montags bis freitags immer von 9 bis 12 Uhr, außerdem donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Rathaus, Raum E25.

-Viele Hildener engagieren sich für Geflüchtete. Doch nicht jeder kann tatkräftig mit anpacken. Trotzdem möchten zahlreiche Bürger helfen. Daher wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wer eine Spendenquittung wünscht, gibt bitte nach dem Verwendungszweck unbedingt den Namen und Adresse an.
Empfängerin: Stadt Hilden; IBAN: DE75 3345 0000 0034 3005 66; BIC: WELADED1VE; Verwendungszweck: SP50201.
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