Hilden wärmt: Wette verloren, trotzdem gewonnen

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Unterstützung für die Wette: Kirsten Max vom Familienbüro im Stellwerk präsentiert Selbstgestricktes der Aktion „Hilden wärmt“. Die beiden Männer auf dem Foto haben ebenfalls mitgeholfen. (Foto: Michael de Clerque)

Fünf Männer sollten es mindestens sein. Genauer: Fünf Herren, die strickend die Charity-Aktion „Hilden wärmt“ unterstützen. Das Familienbüro im Stellwerk hatte gegen die Gleichstellungsbeauftragte Monika Ortmanns gewettet.

Ganz hat es nicht gereicht. Zwei Männer spendeten zwar Selbstgestricktes und dokumentierten ihre Arbeit auf Fotos. Fünf kamen aber nicht zusammen.„Dabei hätte ich die Wette gerne verloren“, sagt Monika Ortmanns.

Ihren Wetteinsatz löste sie trotzdem ein und half am Samstag beim Verkauf der Strickwaren. Im Gegenzug unterstützen zwei Stellwerk-Mitarbeiter die Gleichstellungsbeauftragte beim Internationalen Frauentag am 8. März 2014.

Miniatur-Söckchen, Pulswärmer, Mützen, Schals, Westen und Pullover: Die Regale im Stellwerk sind gut gefüllt mit einfarbigen und mehrfahrbigen Strickwerken. Insgesamt rund 650 selbstgestrickte Kleidungsstücke wurden gespendet. Der Verkauf sei ebenfalls gut angelaufen, berichten die Stellwerk-Mitarbeiter.

Mit der Aktion „Hilden wärmt“, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet, wird traditionell ein guter Zweck unterstützt. In diesem Jahr fließt der Erlös in die Errichtung eines öffentlichen Bücherschranks für Kinder und Jugendliche.
Bislang steht am Dr. Ellen-Wiederhold-Platz ein Schrank mit Lesestoff für Erwachsene.

Das Prinzip: Wer ein Buch zu verschenken hat, stellt es hinein, wen eins interessiert, der kann es mitnehmen. Der Standort für den neuen Schrank ist noch nicht endgültig festgelegt.
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