Wesel: Tierschützer bejubeln Tod eines Landwirtes

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„Tierschutz hat seine Grenzen“

nämlich bei der Würde des Menschen“, betont Wilhelm Neu, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel e.V.. Im Internet hatte die Tierschutzorganisation Animal Peace einen Bullen, der einen Nümbrechter Landwirt getötet hat, bejubelt. Der landwirtschaftliche Berufsstand ist entsetzt und erstattete eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln.
Die Tierschutzorganisation Animal Peace verkündete öffentlich ihre Freude über den Tod des Familienvaters. „Rinder-Mann, geh‘ du voran: Wieder ist ein Held aus unserer Mitte aufgestanden. Ein dreijähriger Bulle hat nahe Köln seinen Sklavenhalter angegriffen und tödlich verletzt. Wir verneigen uns vor dem Held der Freiheit. Mögen ihm viele weitere Rinder in den Aufstand der Geknechteten folgen“, so heißt es auf der Internetseite von Animal Peace
„In einer Demokratie darf jeder seine Meinung äußern, aber hier wurde die Grenze des Erträglichen deutlich überschritten.
Wir ergreifen nun rechtliche Schritte!“, erklärte Kreisgeschäftsführer Neu. Die geschmacklose Darstellung gegenüber der landwirtschaftlichen Berufsgruppe wollen weder die Landwirte noch die Familie des Opfers hinnehmen.
In Übereinstimmung mit der Witwe hat die Kreisbauernschaft darum Strafanzeige erstattet, insbesondere wegen § 189 Strafgesetzbuch, nach dem das Verunglimpfen des Andenken eines Verstorbenen mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.
Der Getötete wird in der ursprünglichen Nachricht von Animal Peace als Sklavenhalter bezeichnet. Das Tier, das den Tod verursacht hat, wird zum Held, quasi zu einem Sklavenbefreier, hochstilisiert. „Für mich ist das unfassbar! Hier wird mit einer enormen Menschenverachtung ein schreckliches Ereignis auch noch bejubelt und der Bulle, der den Landwirt getötet hat, regelrecht gefeiert“, sagte der Vorsitzende.
Das tragische Unglück ereignete sich am 8. Januar auf einem Bauernhof in Nümbrecht-Nallingen, als ein Landwirt von einem Bullen attackiert und dabei tödlich verwundet wurde.
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