Hirschkuh kreuzte die Fahrbahn in Drevenack – Polizei gibt Tipps zum Verhalten bei Wildunfällen

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Hünxe - Laut Polizeibericht befuhr ein 52-jähriger Rheder mit einer 50-jährigen Beifahrerin am Sonntag, den 27. Dezember gegen 19:05 Uhr mit einem Auto den Postweg in Richtung Voßhövel. Plötzlich und unerwartet kreuzte dort eine Hirschkuh von links nach rechts die Fahrbahn. Das Auto stieß mit dem Tier zusammen, welches noch vor Ort verendete. Die Beifahrerin verletzte sich leicht. Ein Rettungswagen brachte sie zur ambulanten Behandlung in ein örtliches Krankenhaus.

Die Polizei rät

Fahren Sie insbesondere dort, wo hoher Bewuchs durch Bäume, Sträucher oder Mais die Straßen säumen, stets besonders achtsam, denn die Tiere sind mit einem Sprung sofort auf der Straße, ohne dass Sie sie vorher sehen können.

Weichen Sie bei höheren Geschwindigkeiten niemals aus, sondern bremsen Sie deutlich ab, während Sie das Lenkrad gerade und fest halten und blenden Sie ab, um den Tieren die Sicht zu ermöglichen. Achten Sie aber auch auf den nachfolgenden Verkehr, bevor Sie eine Vollbremsung wagen. Kommt es tatsächlich zu einer Kollision, schalten Sie sofort die Warnblinkanlage ein, sichern Sie unverzüglich die Unfallstelle und verständigen Sie über Notruf 110 die Polizei!

Wird das Tier durch den Unfall getötet, lassen Sie es nicht auf der Straße liegen. Steigen Sie aus, stellen Sie das Warndreieck auf und ziehen Sie das Tier (möglichst unter Verwendung von Handschuhen) an den Straßenrand. Damit verhindern Sie, dass nachfolgende Fahrzeugführer dem toten Tier ausweichen müssen und ggf. von der Straße abkommen.

Nehmen Sie niemals verletztes oder getötetes Wild mit, denn schon dieser Umstand kann den Tatbestand der Jagwilderei erfüllen.
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