Hofbesichtigung der KreislandFrauen auf Gut Kückshausen

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Zu der zweiten Hofbesichtigung des KreislandFrauenverbandes Märkischer Kreis / Ennepe-Ruhr/Hagen trafen sich ca. 40 Frauen auf dem Reitbetrieb Braß, Gut Kückshausen, in Dortmund ein.
Nachdem die LandFrauen von Jan-Dirk Braß freundlich begrüßt wurden und Bärbel Balke ein kleines Gast- und Dankesgeschenk überreicht hatte, erzählte uns Herr Braß den Werdegang des Hofes. So erfuhren wir, dass der Hof schon in der 12 Generationen im Besitz der Familie ist und es immer ein landwirtschaftlicher Betrieb war. Sein Vater stellte in den siebziger Jahren den Betrieb auf Pferdehaltung um. Heute leitet Jan-Dirk Braß, Agraringenieur und selbst einmal ein Vielseitigkeitsreiter, zusammen mit seiner Ehefrau die moderne und auf hohe Qualität ausgerichtete Reitanlage. Seither ist der Betrieb auf 120 Pferde gewachsen, wobei ausschließlich die Reitanlage von privaten Pferdebesitzern genutzt wird. Es sind keine Vereine auf dem Reitbetrieb. Somit ist gewährleistet, dass die Pferdehalter reiten können, wann Sie möchten und Zeit haben. Natürlich kann man auch, wenn Interesse daran besteht, an einem qualifizierten Reitunterricht in Dressur, Springen und Vielseitigkeit teilnehmen. Einmal im Jahr wird auf der Reitanlage das Sommerturnier des Vereins Schwerte ausgeführt.
Beim Rundgang sahen wir dann, dass es verschiedene Pferdeboxen auf dem Betrieb gibt. So hatte man in dem alten denkmalgeschützten Gebäude geräumige Boxen mit Außenfenster gebaut. Auch gab es moderne, exklusive Außenboxen, welche sich natürlich von den Preisen der Innenboxen unterscheiden.
Es stehen den Reitern drei Reithallen zu Verfügung. Eine Spring-, Dressur- und Longierhalle. Das heißt: Da die Bodenbeschaffenheit der einzelnen Hallen unterschiedlich ist, kann man auch nur in der zutreffenden Halle reiten. Nach der Arbeit gibt es die Möglichkeit, sein Pferd mit Wasser abzuspritzen oder das Solarium benutzen.
Des Weiteren stehen einige allwettertaugliche Sand-Paddocks, so wie Weideauslauf und Außenplätze zur Verfügung.
Da Heu, Stroh, Silage und Hafer fast ausschließlich selbst produziert wird, hat man Einfluss auf die Qualität beim Füttern. Das Füttern wird genau wie das Ausmisten von dem Landwirt übernommen. Wobei es nicht heißt, dass die Pferde nicht doch noch einige Leckerlis von den Besitzern bekommen.
Zum Abschluss der Hofbesichtigung wurde das Kaffee trinken im Reiterstübchen wahr genommen. Es wurde noch einmal über die schöne Anlage (man kann nicht genug darüber erzählen) diskutiert, mit der Erkenntnis: Es war ein wunderschöner Nachmittag und der Dank geht nochmals an Frau Balke und Herrn Braß.
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